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Liebe, sonnige und vegane Grüße

Stefan

Copyright ©/℗ freevegan.de  Teneriffa/2017.02.15

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Liebe, sonnige und vegane Grüße

Stefan

Copyright ©/℗ freevegan.de  Teneriffa/2017.02.15

Vegan leben wo der Pfeffer wächst

2012 sind wir aus gesundheitlichen Gründen mit Mann und Maus nach Teneriffa gezogen. Natürlich hatten wir uns große Gedanken gemacht wie wir denn als Veganer auf der Insel zurechtkommen würden, denn das Angebot an speziellen veganen Produkten war doch sehr spärlich. Sicherheitshalber haben wir bestimmt 150kg an verschiedenen Produkten wie Bigsteaks, Sojagranulat etc. mitgenommen und einen ganzen Rucksack voll mit Räuchertofu von Dennree, der damals und immer noch einzig wahre Räuchertofu.

Natürlich haben wir inzwischen ähnliche Produkte gefunden aber sie schmecken meist nicht so gut und kosten in der Regel das Doppelte. Einer der Gründe warum uns Freunde immer wieder ein paar Lebensmittel aus Deutschland mitbringen.

Aber wir haben auch tolle neue Produkte hier gefunden die wir in Deutschland entweder nicht kaufen konnten oder aber auch noch nicht probiert hatten,

So haben wir jetzt unseren Fable für Tempeh entdeckt und es gibt eine Frischkäsesorte die einfach nur genial ist.

Abgesehen von diesen „speziellen“ veganen Produkten ist es hier auf Teneriffa wirklich sehr einfach Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte etc. zu bekomme und im eigenen Garten wächst fast alles und das dann meist das ganze Jahr über.

Jutta ist eine begnadete Gärtnerin und so versorgt sie uns das ganze Jahr über immer wieder mit allen tollen Kräutern, Paprika, Lauch, Kartoffeln, Süßkartoffeln, Brokkoli, Frühlingszwiebeln, Salat, Tomaten, Zucchini, Bohnen, Papaya, Tee und Vielem mehr.

Hier gibt es ein paar Bilder vom Garten:

Gerade in der Anfangszeit haben wir sehr viel mit den einheimischen Produkten experimentiert und auch das „was tun wir auf das frische Brot (das wir jeden 2. Tag backen). Das war dann auch der Anlaß für unsere Koch e-books. Als erstes haben wir uns um Aufstriche gekümmert mit dem Buch:

„Rauf auf’s Brot von herzhaft bis süß“

Als nächstes kamen dann das Hauptgerichte Buch:

„Herzhaft genießen Gerichte zur Hauptmahlzeit“

und 2 „Ableger“ davon:

„Sojafrei Laktosefrei Lecker“

und

„Ersatzlos Vegan“

Mit allen Einnahmen aus diesen Büchern haben wir anfangs unserem Patenkind in Gabun die Schule finanziert und seitdem das nicht mehr nötig ist (Er hat jetzt einen „neuen“ Papa der gut verdient) unterstützen wir ein veganes Projekt auf Teneriffa.

Seit ca. 2 Jahren hat der „vegane Boom“ auch Tenriffa erfasst und es gibt immer mehr rein vegane und viel vegan freundliche Restaurants. Eine aktuelle Liste gibt es hier:

Liste

Aber eigentlich kann man fast überall Papas Arrugadas mit Mojo Soße bestellen, das ist in der Regel vegan und super lecker.

Liebe, sonnige und vegane Grüße

Stefan

Copyright ©/℗ freevegan.de  Teneriffa/2017.02.15

Unvegane Hirnwindungen

Heute musste ich mir zum 2. Mal in meiner Zeit als Veganer ein sehr spezielles Argument anhören warum man weiter Tierqualprodukte isst und leidensfähige Lebewesen für den Genuß auf der Zunge leiden müssen, bei dem ich mich wirklich fragen musste: „Wes Geistes Kind ist mein Gegenüber“.

Ich nenne natürlich keine Namen aber auch dieses Mal war es, wie beim ersten Mal auch, jemand den ich als intelligent und gebildet eingeschätzt habe. Sehr spannend finde ich, dass dieser Mensch tatsächlich aktiv in der Friedensbewegung ist und bei FB und auch sonst überall solche Parolen wie: “Frieden für die Welt“, „Liebe statt Gewalt“ und wie sie nicht alle heißen, von sich gibt und fleißig Bilder und Berichte teilt wo es um Liebe, Verständnis, Freude, Leben und was weiß ich nicht alles geht.

Ich stelle mir gerade vor wie er sich beim Posten dieser Freiheit und Liebesbekundungen nebenbei sein Salamibrot rein pfeift und dabei nen Café latte trinkt. Dem einen oder anderen wird dieser Widerspruch vielleicht auffallen, aber was solls, ne gesunde Schizophrenie hat ja noch niemandem geschadet.

So, jetzt mal zum Argument: „Ich esse weiter Fleisch weil….“ Ach Moment, vielleicht ist es besser gerade noch kurz die Gesamtsituation, sprich das Umfeld für den Auswurf dieser hochgradigen gequirlten…  zu beschreiben.

Wir saßen gemeinsam am Strand als ein Lufthauch verbrannten Fleisches an unserer Nase vorbeiflog und ich nur meint:“ Ich vertrage inzwischen den Geruch von verbrannten Leichenteilen nicht mehr. Neulich hat mir jemand auch mal Kuhmilch in den Kaffee gemischt, da ist mir richtig schlecht geworden.“ Mal davon abgesehen, dass Derjenige den verkokelten Geruch toll fand, kam dann diese Ausgeburt von Hirnschmalz:

“Ich esse weiter Fleisch weil mein Körper immer in der Lage sein soll alles essen/verarbeiten zu können.“

Alles!!!!!

 Auf meine Fragen nach dem regelmäßigen Konsum von Kokain, Heroin und anderen Stoffen die er seinem Körper ja dann auch immer regelmäßig zuführen müsse, damit der dann nicht aus der Übung kommt, kam dann irgendwie außer „mimimi“ keine richtige Antwort. Ich wollte ihm auch noch einen leckeren Salat aus Knollenblätterpilzen organisieren, was er aber abgelehnt hat, stattdessen durfte ich mir dann anhören wie extrem ich sei! Jau, voll extrem! Weil für mein Essen keine Tiere gequält und geschlachtet werden, ach lassen wir das.

Es ist schon immer wieder faszinierend welche krude Wege die Gedankengänge von anscheinend intelligenten und empathischen Menschen gehen, wenn es darum geht ihren Konsum von Tierleidprodukten vor sich selbst und vor anderen zu verteidigen.

Achtung Spoiler:

Es gibt einfach kein einziges relevantes Argument pro Fleischverzehr!

Go vegan

Liebe, sonnige und vegane Grüße

Stefan

Copyright ©/℗ freevegan.de  Teneriffa/2017.02.13

”Ethik”, brauch ich nicht”

Ich finde eigentlich die Menschen am unverständlichsten, die die Gesamtproblematik der Tierqualindustrie intellektuell erfassen und dann anfangen „Nebenkriegsschauplätze“ aufzubauen um vom eigentlichen Thema abzulenken.

Oft erfolgt das unter geschickt eingepackter Verwendung von anscheinend vergleichbaren Themen um für die ganz so „schlauen“ Mitkämpfer Punkte zu liefern auf die sich diese dann stürzen können. (Religionsvergleich, Nazivergleich, Rassismusvergleich etc.)

Die meisten der Probleme der Massentierhaltung werden von den „Erzeugern“ überhaupt nicht geleugnet, weil das bei Tatsachen auch schwer möglich ist.

Dafür schickt man dann die „Unwissenden“ ins Feld unterstützt von geschickt manipulierenden Wissenden, die sich sogar meist von alleine finden, auf Grund eines oft vorhandenen straken Mitteilungsbedürfnisses.

Es ist aber inzwischen hinlänglich bewiesen, dass man sich sowohl vegan, als auch als Mischköstler gesund und komplett ernähren kann. Es bleibt am Ende also einfach die Frage der Ethik.

Ist es mir scheiss egal, dass leidensfähige Wesen für meine Ernährung gequält werden, dass Millionen Menschen für meine Ernährung verhungern und verdursten müssen, das die Umwelt massiv belastet wird, etc. oder ist es mir eben nicht egal.

Jeder hat die Wahl und meine Wahl ist es nur mit Menschen ernsthaft zu diskutieren die das auch wollen und dazu gehören valide Argumente.

Also mal raus mit zumindest einem Argument pro Fleischverzehr!

 

Liebe, sonnige und vegane Grüße

Stefan

Copyright ©/℗ freevegan.de  Teneriffa/2017.02.12

Der Fluch der Veganer

Gestern Abend lag mein Hund neben mir und hat wild geträumt. Er zuckte mit den Beinen und fiepte sogar.

Sicherlich war er wieder „unterwegs“ im Wald oder auf den Dünen und ist wie ein wilder gesprintet (das liebt er) und voller Freude ins Wasser gesprungen.

Im ersten Augenblick habe ich mich riesig amüsiert, doch dann wurde ich sehr traurig.

Wahrscheinlich war es der „Fluch der Veganer“, der meine Traurigkeit aktiviert hat. Wenn man, wie die meisten Veganer, so gut informiert ist über die Haltung und den Umgang mit Tieren in der Leichenteil- und Tiersekrete-Industrie knüpft man halt schnell Verbindungen.

Ich sehe im Geschäft keine Salami, ich sehe ein Tier das mit Medikamenten vollgestopft ein trostloses „Leben“ fristend mit traurigem und verzweifeltem Gesichtsausdruck der mir sagt: „Was habe ich getan das man mir das antut“

Bei der Milch sehe ich ein kleines Kälbchen das von der Mutter weggerissen wird, die Beiden sich nach wenigen Augenblicken, meistens laut schreiend, „verabschieden“, die Mutter sofort wieder ausgelaugt wird und das Baby nach wenigen Wochen getötet und zu „zartem Kalbsfleisch“ verarbeitet wird.

Wir sehen halt nicht die „Produkte“, wir sehen die „Produktion“. Es ist schwer das auszuhalten und wenn wir das jemandem erklären wollen werden wir meistens beschimpft, aber das Ziel ist es wert.

Und genauso dieser „Fluch der Veganer“ hat mich gestern Abend erwischt.

Mir wurde bewusst, dass auch die in Gefangenschaft befindlichen Tiere träumen.

  • Wovon träumen sie?
  • Von einem schnellen „artgerechten“ Tod?
  • Davon als Kleingehäckseltes im Enddarm einer anderen Spezies zu landen?

oder

  • Träumen sie von der Freiheit?
  • Träumen sie von der Mutter?
  • Träumen sie von Platz?
  • Träumen sie von Familie?

Oder sind sie schon von Geburt an so verzweifelt das sie keine Zeit und Kraft zum Träumen haben? Werden ihnen evtl. sogar Medikamente ins Futter gemischt um sie traumlos zu halten? (Wundern würd es mich nicht)

Werdet vegan!

Helft den Tieren etwas Schönes zu haben von dem sie träumen können.

 

Liebe, sonnige und vegane Grüße

Stefan

Copyright ©/℗ freevegan.de  Teneriffa/2017.02.12

Himmel oder Hölle

Bei diesen ganzen „religiösen“ Feiertagen kommt mir immer wieder dieselbe Frage hoch:

Können auf der Basis Ihrer Religion Karnisten überhaupt vom Erreichen des Himmels träumen?

Ich selber habe mit Religion nix am Hut, ist einfach ein irrelevantes Thema für mich persönlich. Aber natürlich habe ich früher öfter, aber auch jetzt noch immer wieder, mit verschiedenen Religionen direkt und indirekt zu tun. In jungen Jahren wurde ich, wie fast alle Kinder zwangsweise der christlichen Lehre zugeführt. Später dann habe ich mich für verschiedene andere Formen von Religionen interessiert. Die mir inhaltlich bekannten Lehren haben alle eines gemeinsam:

Was passiert dann!

Also was passiert mit mir, meiner Seele oder was auch immer „übrig bleibt“ nach meinem Tode.

Alle Religionen mit denen ich mich beschäftigt habe kommen zu dem Schluß, dass, auf welche Art auch immer, man im „Folgeleben“ für die Taten des aktuellen Lebens gerade stehen muss.

Bei den Christen ist das dann mal: kommst Du in den „Himmel“ oder in die „Hölle“

Und jetzt zu meiner Frage:

Kann denn jemand, der andere dafür beauftragt von seinem „Gott“ geschaffene, fühlende, Lebewesen zu quälen, Ihnen unendliches Leid zuzufügen, Babys den Müttern wegzunehmen, Babys zu schlachten um dem Leben zu huldigen, nichts anderes ist doch das Osterfest, die Huldigung der Auferstehung, tatsächlich erwarten irgendwo anders zu landen als in der „Hölle“?

Die Art der Feier des Osterfestes erscheint mir mehr als paradox und sicherlich nicht von einem Gott der Liebe, Nächstenliebe, Glück und Freude propagiert so gewollt. Babys schlachten und essen um dem Leben zu huldigen?

Sicherlich ist es auch nicht von „ihm“ gewollt dieses das ganze Jahr über zu machen und das alleine in Deutschland jeden Tag 2.000.000 Tiere geschlachtet werden und weltweit pro Jahr über

60 MILLIARDEN!

Glaubt wirklich irgendein Christ, dass das sein Gott will?

Glaubt wirklich irgendein Karnist, dass er, wenn es Himmel und Hölle geben sollte, eine Fahrkarte ins Licht bekommt?

Es gibt so ein schönes Sprichwort: „Wer anderen eine Grube gräbt…“ Die Grube der Tiere ist die Hölle auf Erden

Ich war auch fast 50 Jahre lang Karnist und kann das Leid das ich dadurch erzeugt habe sicherlich nicht wieder gut machen, aber ich versuche mein Bestes aktuell kein Leid zu erzeugen und versuche möglichst viele Menschen zu überzeugen und zu unterstützen auch diesen Weg zu finden. Ich glaube nicht an ein Leben nach dem Tod. Aber was wir auf jeden Fall unabhängig von jeder Religion hinterlassen werden sind unsere Taten und die Erinnerungen daran.

Go vegan

 

Liebe, sonnige und vegane Grüße

Stefan

Copyright ©/℗ freevegan.de  Teneriffa/2017.02.12

Die Flexifizierung der Gesellschaft

Jede Gesellschaft unterliegt einem permanenten Wandel. In der Regel sollten die Veränderungen dazu führen, dass es den Menschen auf die eine oder andere Weise besser geht.

In den letzten 50 Jahren gehen die Veränderungen aber immer Stärker auf Kosten anderer Lebewesen. Einem Teil der Menschheit geht es gut und besser, sie leben länger, haben eine gute Versorgung der Infrastruktur und können sich viele Sachen leisten von denen Ihnen suggeriert wird, dass sie sie brauchen. Das Ganze funktioniert aber nur weil ein Großteil der Menschheit und fast das ganze Tierreich massiv ausgebeutet werden.

Um die Welt in ihrer Form für alle schön und lebenswert zu gestalten müsste sich dafür Vieles ändern. Leider wird von den Mächtigen auf dieser Welt das überhaupt nicht gewünscht um Macht und Vermögen weiter in wenigen Händen bündeln zu können. Diese Bündelung funktioniert natürlich nur weil man die allgemeingültigen Regeln des Zusammenlebens drastisch verbiegt. Um jetzt der „breiten Masse“ die Möglichkeit zu geben das Nachdenken über Ethik und das Zusammenleben überhaupt bei Seite zu lassen, müssen Ausweichmechanismen zur Verfügung gestellt werden.

Der aktuell immer häufiger um sich greifende Mechanismus und Trend ist die Flexifizierung.

Da wird den Menschen suggeriert, dass ein Verhalten oder eine Gewohnheit die sie im Inneren eigentlich als falsch und verwerflich ansehen, gut und hilfreich ist wenn man es oder sie nur ab und an ausführt. Dem Ganzen wird dann die Vorsilbe Flexi geschenkt und schon kann man aufhören über die eigenen Handlungen nachzudenken und weitermachen wie bisher.

Ein klassisches Beispiel sind die Flexitarier. Da werden zwar weiterhin die Tiere gequält, ausgebeutet und letztendlich mit dem Bolzenschußgerät um ihr Leben gebracht, aber weil man das etwas seltener macht oder mehr dafür bezahlt, ist man ja genauso gut/vernünftig wie die, die das überhaupt nicht mehr tun. Man hebt sich somit selber auf das Podest von dem man ansonsten die wirklichen Tierschützer am liebsten herunter werfen will.

Es ist also nur eine Frage der Zeit bis der erste Flexifist (Danke Armin) unsere Wege kreuzt. Also eigentlich total gegen jede Gewalt und Krieg etc. aber in der Flexiphase dann halt mal dem anders Denkenden die Zähne ausschlagen oder auch mal ein Messer in den Rücken stecken. Ist ja nicht schlimm weil man ja in der Grundhaltung Pazifist ist.

Mal sehen wie lange es dauert, bis wir eine reine Flexi-gesellschaft geworden sind mit

  • – Flexiwaltiger (ab und an mal, natürlich im gesunden Maß, ne kleine Vergewaltigung
  • – Flexisisst (ab und an mal, natürlich im gesunden Maß, Rassist sein)
  • – Flexiiller (ab und an mal, natürlich im gesunden Maß, Killer sein)
  • ……………………………….

Liebe, sonnige und vegane Grüße

Stefan

Copyright ©/℗ freevegan.de  Teneriffa/2017.02.09

Kichererbsen, warum wir sie lieben!

Kichererbsen sind inzwischen aus unserem Speiseplan nicht mehr weg zu denken. Wir decken damit einen Großteil unseres Eisen, Calcium und Eiweiß Bedarfs und wir vertragen sie sehr gut.

Die Kichererbse wird nur in warmen Ländern angebaut, da sie viel Hitze benötigt aber wenig Wasser. Die nussig schmeckenden Kichererbsen bekommt man entweder vorgekocht oder als getrocknete Hülsenfrüchte. Die getrockneten Kichererbsen weichen wir vorher mindestens 12  Stunden in kaltem Wasser mit etwas Backpulver ein und lassen sie quellen, das verringert die Garzeit (dann natürlich mit frischen Wasser) auf 1-2 Stunden

Getrocknete Kichererbsen und Kichererbsen-Konserven halten in der verschlossenen Verpackung bei kühler, luftiger und trockener Lagerung beinahe unbegrenzt. Hier auf der Insel bekommen wir auch sehr günstig Kichererbsen im 450g Glas für meist unter 40 Cent. Das „Kichererbsenwasser“ kann man sehr gut nehmen um eine Art „Eischnee“ herzustellen

Wir verwenden Kichererbsenmehl für Omelette, Kuchen, zum Panieren und für Soßen.

Die Nährwerte der Kichererbsen sind sehr umfangreich:

100 Gramm getrocknete Kichererbsen haben

Kalorien: ca. 360
Einen Fettgehalt von: 6 g
gesättigte Fettsäure: 0,6 g
Ungesättigte Fettsäuren: 2,7 g
Kohlenhydrate: 60 g
Ballaststoff: 17 g
Zucker: 10 g
Eiweiß: 21 g
Natrium: 24 mg
Kalium: 875 mg
Magnesium: 115 mg
Calcium: 105 mg
Eisen: 6,2 mg
Ascorbinsäure: 4 mg
Vitamin B6: 0,5 mg
Vitamin A: 67 IU

In vielen Studien wird der Verzehr von über 100g gekochter Kichererbsen täglich empfohlen, gekocht ergibt das ca. 170g und deckt damit unseren täglichen Bedarf wie folgt ab:

70 Prozent des täglichen Folsäurebedarfs
65 Prozent des täglichen Kupferbedarfs
50 Prozent des täglichen Ballaststoffbedarf
25 Prozent des täglichen Eisenbedarfs
20 Prozent des täglichen Zinkbedarfs
50 Prozent des täglichen Ballaststoffbedarfs

Natürlich machen wir auch viele verschiedene Varianten von Hummus, Falafel und alles was auf diesem Foto noch so zu sehen ist.

 (draufklicken dann wird es größer)

Liebe, sonnige und vegane Grüße

Stefan

Copyright ©/℗ freevegan.de  Teneriffa/2016.04.09

Die Moral und die Scheuklappen.

Die Moral und die Scheuklappen.

Immer wieder frage ich mich warum die lieben Menschen um mich herum trotz vieler ihnen vorliegenden Informationen und manchmal schon penetrant von mir angesprochenen Problematiken und ethischen Gründen weiterhin Tiere für Ihren Gaumen und als billige Nahrungsquelle quälen und ermorden lassen. Warum sie trotz des Wissens um die dadurch verhungernden und verdurstenden Kindern weiterhin diesen Konsum betreiben und scheinbar jedwede Moral vergessen lassen.

Faszinierend ist das wir alle diese Probleme nicht mehr hätten wenn die aktuell allgemeingültige Moral einfach nur gelebt würde. Was mit all diesen Tieren passiert ist ja nichts anderes als Tierquälerei, die in unserem Moralbild bei dem Großteil der Bevölkerung als verwerflich gilt. Tierquäler werden von dem meisten Menschen verachtet, Schlachter, Metzger und Milchbauern nicht. Gelebte Verdrängung!

Also ist ein Weg aus meiner Sicht das intensive Fleisch essen und den übermäßige Verzehr von Milchprodukten intensiver damit zu verbinden was es ist, nämlich Tierquälerei an unschuldigen Wesen die niemandem etwas getan haben.

Anfangs habe ich mal das Prinzip „jeder Schritt zählt“ vertreten. Ich war froh über jede Mahlzeit die Tierleid frei war, so nach dem Motto jetzt ist derjenige auf dem Weg zu einer ethischeren Lebenseinstellung.  Inzwischen bin ich aber davon weg. Um etwas zu verändern in dieser Welt musst Du nicht einzelne kleine Schritte loben sondern Du musst die allgemeine Moral beeinflussen. Wenn jemand eine Fleischmahlzeit weniger isst mag das ja nett sein, aber es hat nichts an seiner Moral geändert. Fleisch essen verknüpft er deshalb noch lange nicht mit Tierquälerei, er tut es ja die restlichen 6 Tage in der Woche weiter. Also muss ich aus meiner Sicht dafür Sorge tragen das er diese Verknüpfung herstellt und das geht nicht mit loben sondern nur mit vor Augen führen. Das kann für beide Seiten scheiss unangenehm sein/werden ist aber aus meiner Sicht der einzige Weg Grundlegendes zu ändern.

Ihr habt es alle in Euch, lasst es einfach mal raus.

Liebe, sonnige und vegane Grüße

Stefan

Copyright ©/℗ freevegan.de  Teneriffa/2014.09.09