Juttas gefüllte Ofenkartoffel

Die orientalische gefüllte Kartoffel blieb wohl bei mir hängen, denn als ich gestern beim Markt diese riesen Kartoffeln sah, hatte ich sofort das Rezept im Kopf.
Dachte ich.
Zuerst bürstete ich die Kartoffeln schön sauber und kochte sie so ca. 25 min. mit der Schale in Salzwasser, mit etwas Gemüsebrühe und 1/2 Teelöffel Cumin/Kreuzkümmel.
Sie waren innen noch hart, als ich sie auf etwas Öl in einer feuerfesten Form im Ofen fertig garte.
Stefan Schnitt Porree und Paprika, die er anbriet und mit Salz und Arrabiata würzte.
Inzwischen schnitt ich eine Hand voll eingelegter schwarzer Oliven klein.
Bei den abgekühlten Kartoffeln schnitt ich vorsichtig die Schale ein, knapp über der Hälfte, einmal rundum.
Die obere Schale abziehen und das innere der Kartoffeln vorsichtig auslöffeln, so, daß die untere Hälfte der Schale mit einem kleinen Rand stehen bleibt. (Siehe Foto).
Die Kartoffeln mit einem Stampfer fein stampfen mit etwas Sojacuisine, nicht pürieren, das klebt sonst so. Der Püree ist fest, gewürzt habe ich ihn mit orientalischen Gewürzen, Muskatnuß, etwas körnige Brühe und Salz.
Das abgeseihte, vorgewärmte Gemüse und die Oliven unterheben. Jetzt ist der Pü geschmeidig. Ggf. noch mal abschmecken. Wer sehr viel Käse mag, kann auch eine Handvoll untermischen. Ich nahm 2 Eßl. Kräuterfrischkäse.
Ich habe die gut gewürzte Masse vorsichtig in die 3 Kartoffelhälften gefüllt und noch Pü für eine Metallform über gehabt.
In der gefetteten Auflaufform streute ich Käse, ein paar Tropfen Sojacuisine und eine Prise Arrabiatta auf die Kartoffeln

.
Das Ganze jetzt bei 200 Grad ca 25 min. kroß überbacken.
Dazu gab es Tempeh im Marmitebad und einen frischen Salat aus dem Garten mit Granatapfeldressing.

Nachtrag:
Als ich später die Seite mit dem Rezept suchte und fand, stellte ich fest – es war vollkommen anders. Ich habe das Gericht neu erfunden.

VIEL Spaß – eins der beiden Rezepte wird euch sicher schmecken.

Hier der Link zum Original:

Gefüllte Ofenkartoffel KUMPIR aus dem Orient vegan

 

Hier noch ein Paar Fotos:

Liebe, sonnige, vegane Grüße

Stefan

Copyright ©/℗ freevegan.de  Teneriffa/2018.03.28

 

 

Glasierter Linsenbraten

 

Zutaten Braten:
400 g (Berg) Linsen
100 g Geröstete Walnüsse
3 EL Gemahlener Leinsamen
9 EL Wasser
3 Knoblauchzehen (zerdrückt)
2 St. Frühlingszwiebeln
50 g Goji oder getrocknete Tomaten
100 g Semmelbrösel
1 TL Thymian
Salz, Pfeffer, Chili
Zutaten Glasur:
4 EL Ketchup
1 EL Barbecue Sauce von Heinz
2 EL Apfelmus
2 EL Balsamico Essig

Zubereitung:
Backofen auf 180 Grad vorheizen. Die Walnüsse in mittelgroße Stück brechen und einer Pfanne ohne Öl rösten, bis sie gebräunt sind. Als Eiersatz den gemahlenen Leinsamen mit dem Wasser in einer kleinen Schüssel anrühren und beiseite stellen. Oder wie ich, NoEgg schäumen. Dann in einer großen Pfanne die Zwiebel mit dem Knoblauch anbraten, bis alles leicht bräunlich ist. Die Gojibeeren bzw. die Tomatenstückchen hinzufügen und alles für ca. 5 Minuten dünsten. In einer großen Schüssel den Pfanneninhalt mit den übrigen Zutaten gut zusammenmischen (am besten alles mit den Händen kurz durchkneten). Ich bin 2-3 x mit dem Purierstab rein, so dass ca. ein 1/3 weich war. Den Teig mit den Gewürzen abschmecken. Die Kastenform mit Öl einfetten und mit Backpapier auslegen. Die Mischung fest in die Form drücken. Die Zutaten für die Glasur in einer kleinen Schüssel zusammenrühren und anschließend auf dem Braten verteilen. Den Linsenbraten für ca. 50-60 Minuten bei 180 Grad Umluft backen. Vor dem Servieren und Anschneiden in der Form auskühlen lassen.

Das ist eines der Rezepte aus unserem Hauptgerichte-Kochbuch:

Herzhaft genießen Gerichte zur Hauptmahlzeit

Liebe, sonnige, vegane Grüße

Stefan

Copyright ©/℗ freevegan.de  Teneriffa/2015.03.18