Kokos Räuchercreme

 

Zutaten:

100g    Räuchertofu
70 ml     Kokosmilch
50 ml      Wasser
50g     neutrales Kokosfett
2 Stk.     Reiswaffeln (gesalzen)
1 EL.     Tomatenmark
1 Teel.     Edelhefe
2 Teel.     Salz
4 Prisen     Pfeffer
2 Prisen     Muskatnuss
1 Teel.     Paprikapulver

 

 Zubereitung:

Die Reiswaffeln in einen Mixer bröseln und klein mixen.
Tofu klein schneiden und mit etwas Öl anbraten
Jetzt alle Zutaten in den Mixer geben und ordentlich mixen.
Die Kokos Räuchercreme in ein passendes Gefäß geben und auskühlen lassen.

 

Liebe, sonnige und vegane Grüße

Jutta & Stefan

Copyright ©/℗ freevegan.de  Teneriffa/2015.08.06

Glück ist Liebe

Liebe, sonnige, vegane Grüße

Stefan

Copyright ©/℗ freevegan.de  Teneriffa/2019.12.01

Tofu is(s)t, was man daraus macht

Tofu is(s)t, was man daraus macht

Immer wieder muss ich hören und lesen:

“Bäh, Tofu schmeckt doch nach nichts”

Und diese Worte höre ich sowohl von Karnisten als auch von Veganern!

Lieber Karnist, schon mal in ein rohes Stück Putenbrust gebissen? Und, lecker? Wie schmecken denn so Leber, Niere und andere Leichenteile wenn man sie frisch aus dem Tier gerissen hat?

Lieber „Neuveganer“, alten Hasen kennen ja meistens schon die nahezu unergründlichen Geheimnisse des schmackhaften Tofus, magst Du auch keine Kartoffeln weil die hart sind und die Schale so dreckig ist?

Also, liebe Antitofuisten ich werde jetzt entgegen aller Regeln des veganen Tofuzirkels einige der streng gehüteten Geheimnisse des Tofu-Verzehrs preisgeben:

Man kann Tofu:

–          einlegen
–          anbraten
–          kochen
–          backen
–          frittieren
–          panieren
–          räuchern

 

und jetzt das Mega Geheimnis, kostet mich bestimmt meinen Kopf, aber ich kann es nicht länger für mich behalten:

Man kann Tofu würzen!

Wahnsinn, einfach Gewürze benutzen!

Da gibt es:

Anis, Basilikum, Cardamon, Chili, Cumin, Curcuma, Curry, Oregano, Estragon, Fenchel, Garam Masala, Ingwer, Knoblauch, Koriander, Lavendel, Limette, Muskat, Majoran, Minze, Nelke, Orange, Paprika, Pfeffer, Petersilie, Safran, Salbei, Salz, Sambal, Schnittlauch, Sellerie, Senf, Tamarinde, Thymian, Vanille, Wasabi, Zimt, Zitrone, Zucker und Zwiebel,

oder Fertiges wie: Sojasoße, Marmite, Gemüsebrühe, etc.

Mehr hab ich leider nicht zu Hause, aber ich habe mir sagen lassen das es da noch gaanz gaanz viel Weiteres gibt.

Zum Schluß verrate ich Euch jetzt noch etwas ganz Außergewöhnliches:

Man kann alles miteinander kombinieren,

also zum Beispiel

Tofu in Gewürze einlegen oder mit Gewürzen einkochen oder mit Gewürzen anbraten oder anbraten und dann würzen oder anbraten und dann einlegen oder anbraten und dann ins Brot backen oder …..

Hier mal ein Foto von ein paar unserer Tofu „Anwendungen“

Also einfach mal ran an das unbekannte Stück Schwabbelmasse und was Leckeres draus gezaubert.

 (draufklicken dann wird es größer)

 

Liebe, sonnige, vegane Grüße

Stefan

Copyright ©/℗ freevegan.de  Teneriffa/2015.02.28

Nougat Schoko Schnecken

 

Zutaten:

250 g helles Dinkelmehl
1   Eßl. Rapsöl
2   Eßl. Rohrzucker
1/2 Teel.   gemahlene Vanille
1 Teel.   abgeriebene Zitronenschale, (hatte nur getrocknet)
¾ Teel.   Salz
1/4  Würfel Hefe
150 ml   lauwarme Sojamilch
2   Eßl. Rapsöl
1   Eßl. Rohrzucker
1   Prise Zimt
1   MSP Lebkuchengewürz
4   Eßl. Nougat
2   Eßl. Schoko Kügelchen

 

 Zubereitung:

Das Mehl mit dem Rohrzucker, Vanille, Zimt, Salz und Zitronenschale vermischen, in die Mitte eine Mulde drücken, hierein die Hefe und etwas warme Sojamilch dazu und etwas verrühren zu einem Vorteig. Den Vorteig 10 Minuten gehen lassen. Das Rapsöl und einen Schuß Wasser zusammen mit der restlichen Sojamilch zu dem Vorteig geben. Alles einige Minuten zu einem weichen und geschmeidigen Teig verarbeiten. Abgedeckt 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. (ich habe alles im Brotbackautomat auf der Einstellung „teig2 gehen lassen.
Den Teig aus der Schüssel nehmen und mit der Hand kräftig durchkneten. Auf einer bemehlten Silikonplatte zu einem Rechteck ausrollen, ca. 1-2 mm dick. Den Teig mit etwas Rapsöl vorsichtig gleichmäßig bestreichen. Zimt, Nougat und Schoko Kügelchen gleichmäßig auf dem Teig verteilen.
Den Teig nun von der kurzen Seite her aufrollen – das geht auf der bemehlten Silikonmatte besonders gut und die Rolle in 2 cm dicke Scheiben schneiden. Diese in einigem Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und die Mitte etwas öffnen, wie eine Blüte.
Jetzt nochmals an einem warmen Ort für 20-30 Minuten gehen lassen.
Insgesamt brauchen die Nougat Schoko Schnecken ca. 20 Minuten, aber das hängt vom Ofen ab, einfach zwischendrin mal überprüfen.
Wenn sie goldbraun sind und wunderbar duften, aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen und noch lauwarm genießen, mmmhhhh!

 

Liebe, sonnige und vegane Grüße

Jutta & Stefan

Copyright ©/℗ freevegan.de  Teneriffa/2015.04.12

Dattel-Walnuss-Bananen-Schoko-Eis

 

Zutaten:

100g     Walnüsse
100g      Datteln
1,5 EL     Kakaopulver
Das Mark einer Vanilleschote
3 mittelgroße nicht überreife Bananen
Zartbitter-Schokolade
Nusskerne

 

 Zubereitung:

Die Datteln, Walnüsse und das Kakaopulver zu einer gleichmäßigen Masse verrühren (im Mixer).
Wenn es gut gemischt ist in eine Schüssel füllen. Die Hälfte davon in eine ausgelegte Form füllen
und anpressen. (Die Menge reicht für eine mittlere Auflaufform

Nun den festen „Boden“ im Gefrierfach abkühlen lassen.

Währenddessen die drei Bananen pürieren anschließend auf dem dann leicht angefrorenen Boden
verteilen. Dann alles nochmal für ca. 4 Stunden einfrieren bis die Bananenschicht fest geworden ist.
Auf das gefrorene Eis die andere Hälfte der Masse geben und wieder ins Gefrierfach stellen.

Jetzt die Schokolade schmelzen

Den gefrorenen Sandwich-Riegel nun in Rechtecke schneiden, und in die warme Schokolade tauchen.
Eventuell mit einem Pinsel die restliche Schokolade auftragen.

Dann schnell noch ein paar Nüsse drauf und auf einem Backpapier kurz „anfrieren“ lassen.

Fertig

 

Liebe, sonnige und vegane Grüße

Jutta & Stefan

Copyright ©/℗ freevegan.de  Teneriffa/2015.06.06

Der ethische Gesichtspunkt

Ein Zitat vom Erdlingshof.

Der link zum Original ist am Ende.

  1. Warum sollte ich mich für eine vegane Lebensweise entscheiden?

Die Ställe, in denen die meisten „Nutztiere” gehalten werden, sind so eng, dass die Tiere daran gehindert werden, ihre natürlichen Verhaltensweisen richtig auszuleben. Dies gilt meist auch für die Bio-Haltung, die den Tieren zwar zum Teil bessere Haltungsbedingungen ermöglicht, die aber immer noch eine starke Beeinträchtigung für die in ihr lebenden Tiere bedeutet. Vor Augen sollte sich auch hier geführt werden, dass bei Nachlassen der Produktionsleistung die Tötung des Tieres ansteht, da dieses sich dann nicht mehr für das Wirtschaftsunternehmen rentiert.

Unsere „Nutztiere” gehören zu den unschuldigen Wesen, die wir Tag für Tag in unseren Moralvorstellungen unter den Tisch fallen lassen. Das Recht auf ihr eigenes Leben haben wir diesen empfindungsfähigen Wesen aber nicht zu nehmen und dürfen es nur beeinträchtigen, wenn es nicht anders geht oder unsererseits vitale Interessen massiv verletzt werden könnten. Der Appetit auf tierliche Produkte wie Fleisch, Salami, Eier und Milch gehört sicher nicht dazu.

Tiere sind als biologische Wesen mit bestimmten Funktionen und Fähigkeiten ausgestattet. Sie wollen diese Funktionen und Fähigkeiten nutzen (z.B. durch die Suche nach Futter) und nicht nur satt sein. Ein gutes Leben besteht nicht nur in der Erfüllung von Wünschen (z.B. Futter) sondern auch in dem Ausbilden und Verfolgen individuell entwickelter Wünsche.

Tiere sind keine Maschinen, wie es uns die Nutztierhaltungsindustrie teils vermarktet, sondern Wesen, die mehr brauchen, als sie es je in der Nutztierhaltung erhalten würden. Jedes empfindungsfähige Wesen strebt nach seinem eigenen Wohl und muss in dessen Verfolgen ernst genommen werden. Wenn wir allerdings Tiere besitzen, dann ordnen wir die Interessen dieses „Gegenstandes“ den unseren komplett unter, unterstützen das Wesen also nicht mehr in dem Verfolgen seines Wohls.

Weiterlesen …Der ethische Gesichtspunkt

Vegan leben wo der Pfeffer wächst

2012 sind wir aus gesundheitlichen Gründen mit Mann und Maus nach Teneriffa gezogen. Natürlich hatten wir uns große Gedanken gemacht wie wir denn als Veganer auf der Insel zurechtkommen würden, denn das Angebot an speziellen veganen Produkten war doch sehr spärlich. Sicherheitshalber haben wir bestimmt 150kg an verschiedenen Produkten wie Bigsteaks, Sojagranulat etc. mitgenommen und einen ganzen Rucksack voll mit Räuchertofu von Dennree, der damals und immer noch einzig wahre Räuchertofu.

Natürlich haben wir inzwischen ähnliche Produkte gefunden aber sie schmecken meist nicht so gut und kosten in der Regel das Doppelte. Einer der Gründe warum uns Freunde immer wieder ein paar Lebensmittel aus Deutschland mitbringen.

Aber wir haben auch tolle neue Produkte hier gefunden die wir in Deutschland entweder nicht kaufen konnten oder aber auch noch nicht probiert hatten,

So haben wir jetzt unseren Fable für Tempeh entdeckt und es gibt eine Frischkäsesorte die einfach nur genial ist.

Abgesehen von diesen „speziellen“ veganen Produkten ist es hier auf Teneriffa wirklich sehr einfach Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte etc. zu bekomme und im eigenen Garten wächst fast alles und das dann meist das ganze Jahr über.

Jutta ist eine begnadete Gärtnerin und so versorgt sie uns das ganze Jahr über immer wieder mit allen tollen Kräutern, Paprika, Lauch, Kartoffeln, Süßkartoffeln, Brokkoli, Frühlingszwiebeln, Salat, Tomaten, Zucchini, Bohnen, Papaya, Tee und Vielem mehr.

Hier gibt es ein paar Bilder vom Garten:

Gerade in der Anfangszeit haben wir sehr viel mit den einheimischen Produkten experimentiert und auch das „was tun wir auf das frische Brot (das wir jeden 2. Tag backen). Das war dann auch der Anlaß für unsere Koch e-books. Als erstes haben wir uns um Aufstriche gekümmert mit dem Buch:

„Rauf auf’s Brot von herzhaft bis süß“

Als nächstes kamen dann das Hauptgerichte Buch:

„Herzhaft genießen Gerichte zur Hauptmahlzeit“

und 2 „Ableger“ davon:

„Sojafrei Laktosefrei Lecker“

und

„Ersatzlos Vegan“

Mit allen Einnahmen aus diesen Büchern haben wir anfangs unserem Patenkind in Gabun die Schule finanziert und seitdem das nicht mehr nötig ist (Er hat jetzt einen „neuen“ Papa der gut verdient) unterstützen wir ein veganes Projekt auf Teneriffa.

Seit ca. 2 Jahren hat der „vegane Boom“ auch Tenriffa erfasst und es gibt immer mehr rein vegane und viel vegan freundliche Restaurants. Eine aktuelle kleine Liste gibt es hier:

 

Vegane oder veganfreundliche Restaurants:

Tierra cafe
https://www.facebook.com/tierracafetenerife/

Sameloveg
https://www.facebook.com/sameloveg/

Eco Eco Brunch & Cafe
https://www.facebook.com/ECo-Eco-Brunch-caf%C3%A9-1159254977437848/

Buenavida Vegan
https://www.facebook.com/BuenavidaVegan/

 

Aber eigentlich kann man fast überall Papas Arrugadas mit Mojo Soße bestellen, das ist in der Regel vegan und super lecker.

Liebe, sonnige und vegane Grüße

Stefan

Copyright ©/℗ freevegan.de  Teneriffa/2017.02.15

Unvegane Hirnwindungen

Heute musste ich mir zum 2. Mal in meiner Zeit als Veganer ein sehr spezielles Argument anhören warum man weiter Tierqualprodukte isst und leidensfähige Lebewesen für den Genuß auf der Zunge leiden müssen, bei dem ich mich wirklich fragen musste: „Wes Geistes Kind ist mein Gegenüber“.

Ich nenne natürlich keine Namen aber auch dieses Mal war es, wie beim ersten Mal auch, jemand den ich als intelligent und gebildet eingeschätzt habe. Sehr spannend finde ich, dass dieser Mensch tatsächlich aktiv in der Friedensbewegung ist und bei FB und auch sonst überall solche Parolen wie: “Frieden für die Welt“, „Liebe statt Gewalt“ und wie sie nicht alle heißen, von sich gibt und fleißig Bilder und Berichte teilt wo es um Liebe, Verständnis, Freude, Leben und was weiß ich nicht alles geht.

Ich stelle mir gerade vor wie er sich beim Posten dieser Freiheit und Liebesbekundungen nebenbei sein Salamibrot rein pfeift und dabei nen Café latte trinkt. Dem einen oder anderen wird dieser Widerspruch vielleicht auffallen, aber was solls, ne gesunde Schizophrenie hat ja noch niemandem geschadet.

So, jetzt mal zum Argument: „Ich esse weiter Fleisch weil….“ Ach Moment, vielleicht ist es besser gerade noch kurz die Gesamtsituation, sprich das Umfeld für den Auswurf dieser hochgradigen gequirlten…  zu beschreiben.

Wir saßen gemeinsam am Strand als ein Lufthauch verbrannten Fleisches an unserer Nase vorbeiflog und ich nur meint:“ Ich vertrage inzwischen den Geruch von verbrannten Leichenteilen nicht mehr. Neulich hat mir jemand auch mal Kuhmilch in den Kaffee gemischt, da ist mir richtig schlecht geworden.“ Mal davon abgesehen, dass Derjenige den verkokelten Geruch toll fand, kam dann diese Ausgeburt von Hirnschmalz:

“Ich esse weiter Fleisch weil mein Körper immer in der Lage sein soll alles essen/verarbeiten zu können.“

Alles!!!!!

 Auf meine Fragen nach dem regelmäßigen Konsum von Kokain, Heroin und anderen Stoffen die er seinem Körper ja dann auch immer regelmäßig zuführen müsse, damit der dann nicht aus der Übung kommt, kam dann irgendwie außer „mimimi“ keine richtige Antwort. Ich wollte ihm auch noch einen leckeren Salat aus Knollenblätterpilzen organisieren, was er aber abgelehnt hat, stattdessen durfte ich mir dann anhören wie extrem ich sei! Jau, voll extrem! Weil für mein Essen keine Tiere gequält und geschlachtet werden, ach lassen wir das.

Es ist schon immer wieder faszinierend welche krude Wege die Gedankengänge von anscheinend intelligenten und empathischen Menschen gehen, wenn es darum geht ihren Konsum von Tierleidprodukten vor sich selbst und vor anderen zu verteidigen.

Achtung Spoiler:

Es gibt einfach kein einziges relevantes Argument pro Fleischverzehr!

Go vegan

Liebe, sonnige und vegane Grüße

Stefan

Copyright ©/℗ freevegan.de  Teneriffa/2017.02.13

”Ethik”, brauch ich nicht”

Ich finde eigentlich die Menschen am unverständlichsten, die die Gesamtproblematik der Tierqualindustrie intellektuell erfassen und dann anfangen “Nebenkriegsschauplätze” aufzubauen um vom eigentlichen Thema abzulenken.

Oft erfolgt das unter geschickt eingepackter Verwendung von anscheinend vergleichbaren Themen um für die ganz so “schlauen” Mitkämpfer Punkte zu liefern auf die sich diese dann stürzen können. (Religionsvergleich, Nazivergleich, Rassismusvergleich etc.)

Die meisten der Probleme der Massentierhaltung werden von den “Erzeugern” überhaupt nicht geleugnet, weil das bei Tatsachen auch schwer möglich ist.

Dafür schickt man dann die “Unwissenden” ins Feld unterstützt von geschickt manipulierenden Wissenden, die sich sogar meist von alleine finden, auf Grund eines oft vorhandenen straken Mitteilungsbedürfnisses.

Es ist aber inzwischen hinlänglich bewiesen, dass man sich sowohl vegan, als auch als Mischköstler gesund und komplett ernähren kann. Es bleibt am Ende also einfach die Frage der Ethik.

Ist es mir scheiss egal, dass leidensfähige Wesen für meine Ernährung gequält werden, dass Millionen Menschen für meine Ernährung verhungern und verdursten müssen, das die Umwelt massiv belastet wird, etc. oder ist es mir eben nicht egal.

Jeder hat die Wahl und meine Wahl ist es nur mit Menschen ernsthaft zu diskutieren die das auch wollen und dazu gehören valide Argumente.

Also mal raus mit zumindest einem Argument pro Fleischverzehr!

 

Liebe, sonnige und vegane Grüße

Stefan

Copyright ©/℗ freevegan.de  Teneriffa/2017.02.12

Der Fluch der Veganer

Gestern Abend lag mein Hund neben mir und hat wild geträumt. Er zuckte mit den Beinen und fiepte sogar.

Sicherlich war er wieder „unterwegs“ im Wald oder auf den Dünen und ist wie ein wilder gesprintet (das liebt er) und voller Freude ins Wasser gesprungen.

Im ersten Augenblick habe ich mich riesig amüsiert, doch dann wurde ich sehr traurig.

Wahrscheinlich war es der „Fluch der Veganer“, der meine Traurigkeit aktiviert hat. Wenn man, wie die meisten Veganer, so gut informiert ist über die Haltung und den Umgang mit Tieren in der Leichenteil- und Tiersekrete-Industrie knüpft man halt schnell Verbindungen.

Ich sehe im Geschäft keine Salami, ich sehe ein Tier das mit Medikamenten vollgestopft ein trostloses „Leben“ fristend mit traurigem und verzweifeltem Gesichtsausdruck der mir sagt: „Was habe ich getan das man mir das antut“

Bei der Milch sehe ich ein kleines Kälbchen das von der Mutter weggerissen wird, die Beiden sich nach wenigen Augenblicken, meistens laut schreiend, „verabschieden“, die Mutter sofort wieder ausgelaugt wird und das Baby nach wenigen Wochen getötet und zu „zartem Kalbsfleisch“ verarbeitet wird.

Wir sehen halt nicht die „Produkte“, wir sehen die „Produktion“. Es ist schwer das auszuhalten und wenn wir das jemandem erklären wollen werden wir meistens beschimpft, aber das Ziel ist es wert.

Und genauso dieser „Fluch der Veganer“ hat mich gestern Abend erwischt.

Mir wurde bewusst, dass auch die in Gefangenschaft befindlichen Tiere träumen.

  • Wovon träumen sie?
  • Von einem schnellen “artgerechten” Tod?
  • Davon als Kleingehäckseltes im Enddarm einer anderen Spezies zu landen?

oder

  • Träumen sie von der Freiheit?
  • Träumen sie von der Mutter?
  • Träumen sie von Platz?
  • Träumen sie von Familie?

Oder sind sie schon von Geburt an so verzweifelt das sie keine Zeit und Kraft zum Träumen haben? Werden ihnen evtl. sogar Medikamente ins Futter gemischt um sie traumlos zu halten? (Wundern würd es mich nicht)

Werdet vegan!

Helft den Tieren etwas Schönes zu haben von dem sie träumen können.

 

Liebe, sonnige und vegane Grüße

Stefan

Copyright ©/℗ freevegan.de  Teneriffa/2017.02.12