Unvegane Hirnwindungen

Heute musste ich mir zum 2. Mal in meiner Zeit als Veganer ein sehr spezielles Argument anhören warum man weiter Tierqualprodukte isst und leidensfähige Lebewesen für den Genuß auf der Zunge leiden müssen, bei dem ich mich wirklich fragen musste: „Wes Geistes Kind ist mein Gegenüber“.

Ich nenne natürlich keine Namen aber auch dieses Mal war es, wie beim ersten Mal auch, jemand den ich als intelligent und gebildet eingeschätzt habe. Sehr spannend finde ich, dass dieser Mensch tatsächlich aktiv in der Friedensbewegung ist und bei FB und auch sonst überall solche Parolen wie: “Frieden für die Welt“, „Liebe statt Gewalt“ und wie sie nicht alle heißen, von sich gibt und fleißig Bilder und Berichte teilt wo es um Liebe, Verständnis, Freude, Leben und was weiß ich nicht alles geht.

Ich stelle mir gerade vor wie er sich beim Posten dieser Freiheit und Liebesbekundungen nebenbei sein Salamibrot rein pfeift und dabei nen Café latte trinkt. Dem einen oder anderen wird dieser Widerspruch vielleicht auffallen, aber was solls, ne gesunde Schizophrenie hat ja noch niemandem geschadet.

So, jetzt mal zum Argument: „Ich esse weiter Fleisch weil….“ Ach Moment, vielleicht ist es besser gerade noch kurz die Gesamtsituation, sprich das Umfeld für den Auswurf dieser hochgradigen gequirlten…  zu beschreiben.

Wir saßen gemeinsam am Strand als ein Lufthauch verbrannten Fleisches an unserer Nase vorbeiflog und ich nur meint:“ Ich vertrage inzwischen den Geruch von verbrannten Leichenteilen nicht mehr. Neulich hat mir jemand auch mal Kuhmilch in den Kaffee gemischt, da ist mir richtig schlecht geworden.“ Mal davon abgesehen, dass Derjenige den verkokelten Geruch toll fand, kam dann diese Ausgeburt von Hirnschmalz:

“Ich esse weiter Fleisch weil mein Körper immer in der Lage sein soll alles essen/verarbeiten zu können.“

Alles!!!!!

 Auf meine Fragen nach dem regelmäßigen Konsum von Kokain, Heroin und anderen Stoffen die er seinem Körper ja dann auch immer regelmäßig zuführen müsse, damit der dann nicht aus der Übung kommt, kam dann irgendwie außer „mimimi“ keine richtige Antwort. Ich wollte ihm auch noch einen leckeren Salat aus Knollenblätterpilzen organisieren, was er aber abgelehnt hat, stattdessen durfte ich mir dann anhören wie extrem ich sei! Jau, voll extrem! Weil für mein Essen keine Tiere gequält und geschlachtet werden, ach lassen wir das.

Es ist schon immer wieder faszinierend welche krude Wege die Gedankengänge von anscheinend intelligenten und empathischen Menschen gehen, wenn es darum geht ihren Konsum von Tierleidprodukten vor sich selbst und vor anderen zu verteidigen.

Achtung Spoiler:

Es gibt einfach kein einziges relevantes Argument pro Fleischverzehr!

Go vegan

Liebe, sonnige und vegane Grüße

Stefan

Copyright ©/℗ freevegan.de  Teneriffa/2017.02.13

”Ethik”, brauch ich nicht”

Ich finde eigentlich die Menschen am unverständlichsten, die die Gesamtproblematik der Tierqualindustrie intellektuell erfassen und dann anfangen „Nebenkriegsschauplätze“ aufzubauen um vom eigentlichen Thema abzulenken.

Oft erfolgt das unter geschickt eingepackter Verwendung von anscheinend vergleichbaren Themen um für die ganz so „schlauen“ Mitkämpfer Punkte zu liefern auf die sich diese dann stürzen können. (Religionsvergleich, Nazivergleich, Rassismusvergleich etc.)

Die meisten der Probleme der Massentierhaltung werden von den „Erzeugern“ überhaupt nicht geleugnet, weil das bei Tatsachen auch schwer möglich ist.

Dafür schickt man dann die „Unwissenden“ ins Feld unterstützt von geschickt manipulierenden Wissenden, die sich sogar meist von alleine finden, auf Grund eines oft vorhandenen straken Mitteilungsbedürfnisses.

Es ist aber inzwischen hinlänglich bewiesen, dass man sich sowohl vegan, als auch als Mischköstler gesund und komplett ernähren kann. Es bleibt am Ende also einfach die Frage der Ethik.

Ist es mir scheiss egal, dass leidensfähige Wesen für meine Ernährung gequält werden, dass Millionen Menschen für meine Ernährung verhungern und verdursten müssen, das die Umwelt massiv belastet wird, etc. oder ist es mir eben nicht egal.

Jeder hat die Wahl und meine Wahl ist es nur mit Menschen ernsthaft zu diskutieren die das auch wollen und dazu gehören valide Argumente.

Also mal raus mit zumindest einem Argument pro Fleischverzehr!

 

Liebe, sonnige und vegane Grüße

Stefan

Copyright ©/℗ freevegan.de  Teneriffa/2017.02.12

Der Fluch der Veganer

Gestern Abend lag mein Hund neben mir und hat wild geträumt. Er zuckte mit den Beinen und fiepte sogar.

Sicherlich war er wieder „unterwegs“ im Wald oder auf den Dünen und ist wie ein wilder gesprintet (das liebt er) und voller Freude ins Wasser gesprungen.

Im ersten Augenblick habe ich mich riesig amüsiert, doch dann wurde ich sehr traurig.

Wahrscheinlich war es der „Fluch der Veganer“, der meine Traurigkeit aktiviert hat. Wenn man, wie die meisten Veganer, so gut informiert ist über die Haltung und den Umgang mit Tieren in der Leichenteil- und Tiersekrete-Industrie knüpft man halt schnell Verbindungen.

Ich sehe im Geschäft keine Salami, ich sehe ein Tier das mit Medikamenten vollgestopft ein trostloses „Leben“ fristend mit traurigem und verzweifeltem Gesichtsausdruck der mir sagt: „Was habe ich getan das man mir das antut“

Bei der Milch sehe ich ein kleines Kälbchen das von der Mutter weggerissen wird, die Beiden sich nach wenigen Augenblicken, meistens laut schreiend, „verabschieden“, die Mutter sofort wieder ausgelaugt wird und das Baby nach wenigen Wochen getötet und zu „zartem Kalbsfleisch“ verarbeitet wird.

Wir sehen halt nicht die „Produkte“, wir sehen die „Produktion“. Es ist schwer das auszuhalten und wenn wir das jemandem erklären wollen werden wir meistens beschimpft, aber das Ziel ist es wert.

Und genauso dieser „Fluch der Veganer“ hat mich gestern Abend erwischt.

Mir wurde bewusst, dass auch die in Gefangenschaft befindlichen Tiere träumen.

  • Wovon träumen sie?
  • Von einem schnellen „artgerechten“ Tod?
  • Davon als Kleingehäckseltes im Enddarm einer anderen Spezies zu landen?

oder

  • Träumen sie von der Freiheit?
  • Träumen sie von der Mutter?
  • Träumen sie von Platz?
  • Träumen sie von Familie?

Oder sind sie schon von Geburt an so verzweifelt das sie keine Zeit und Kraft zum Träumen haben? Werden ihnen evtl. sogar Medikamente ins Futter gemischt um sie traumlos zu halten? (Wundern würd es mich nicht)

Werdet vegan!

Helft den Tieren etwas Schönes zu haben von dem sie träumen können.

 

Liebe, sonnige und vegane Grüße

Stefan

Copyright ©/℗ freevegan.de  Teneriffa/2017.02.12

Himmel oder Hölle

Bei diesen ganzen „religiösen“ Feiertagen kommt mir immer wieder dieselbe Frage hoch:

Können auf der Basis Ihrer Religion Karnisten überhaupt vom Erreichen des Himmels träumen?

Ich selber habe mit Religion nix am Hut, ist einfach ein irrelevantes Thema für mich persönlich. Aber natürlich habe ich früher öfter, aber auch jetzt noch immer wieder, mit verschiedenen Religionen direkt und indirekt zu tun. In jungen Jahren wurde ich, wie fast alle Kinder zwangsweise der christlichen Lehre zugeführt. Später dann habe ich mich für verschiedene andere Formen von Religionen interessiert. Die mir inhaltlich bekannten Lehren haben alle eines gemeinsam:

Was passiert dann!

Also was passiert mit mir, meiner Seele oder was auch immer „übrig bleibt“ nach meinem Tode.

Alle Religionen mit denen ich mich beschäftigt habe kommen zu dem Schluß, dass, auf welche Art auch immer, man im „Folgeleben“ für die Taten des aktuellen Lebens gerade stehen muss.

Bei den Christen ist das dann mal: kommst Du in den „Himmel“ oder in die „Hölle“

Und jetzt zu meiner Frage:

Kann denn jemand, der andere dafür beauftragt von seinem „Gott“ geschaffene, fühlende, Lebewesen zu quälen, Ihnen unendliches Leid zuzufügen, Babys den Müttern wegzunehmen, Babys zu schlachten um dem Leben zu huldigen, nichts anderes ist doch das Osterfest, die Huldigung der Auferstehung, tatsächlich erwarten irgendwo anders zu landen als in der „Hölle“?

Die Art der Feier des Osterfestes erscheint mir mehr als paradox und sicherlich nicht von einem Gott der Liebe, Nächstenliebe, Glück und Freude propagiert so gewollt. Babys schlachten und essen um dem Leben zu huldigen?

Sicherlich ist es auch nicht von „ihm“ gewollt dieses das ganze Jahr über zu machen und das alleine in Deutschland jeden Tag 2.000.000 Tiere geschlachtet werden und weltweit pro Jahr über

60 MILLIARDEN!

Glaubt wirklich irgendein Christ, dass das sein Gott will?

Glaubt wirklich irgendein Karnist, dass er, wenn es Himmel und Hölle geben sollte, eine Fahrkarte ins Licht bekommt?

Es gibt so ein schönes Sprichwort: „Wer anderen eine Grube gräbt…“ Die Grube der Tiere ist die Hölle auf Erden

Ich war auch fast 50 Jahre lang Karnist und kann das Leid das ich dadurch erzeugt habe sicherlich nicht wieder gut machen, aber ich versuche mein Bestes aktuell kein Leid zu erzeugen und versuche möglichst viele Menschen zu überzeugen und zu unterstützen auch diesen Weg zu finden. Ich glaube nicht an ein Leben nach dem Tod. Aber was wir auf jeden Fall unabhängig von jeder Religion hinterlassen werden sind unsere Taten und die Erinnerungen daran.

Go vegan

 

Liebe, sonnige und vegane Grüße

Stefan

Copyright ©/℗ freevegan.de  Teneriffa/2017.02.12

Die Flexifizierung der Gesellschaft

Jede Gesellschaft unterliegt einem permanenten Wandel. In der Regel sollten die Veränderungen dazu führen, dass es den Menschen auf die eine oder andere Weise besser geht.

In den letzten 50 Jahren gehen die Veränderungen aber immer Stärker auf Kosten anderer Lebewesen. Einem Teil der Menschheit geht es gut und besser, sie leben länger, haben eine gute Versorgung der Infrastruktur und können sich viele Sachen leisten von denen Ihnen suggeriert wird, dass sie sie brauchen. Das Ganze funktioniert aber nur weil ein Großteil der Menschheit und fast das ganze Tierreich massiv ausgebeutet werden.

Um die Welt in ihrer Form für alle schön und lebenswert zu gestalten müsste sich dafür Vieles ändern. Leider wird von den Mächtigen auf dieser Welt das überhaupt nicht gewünscht um Macht und Vermögen weiter in wenigen Händen bündeln zu können. Diese Bündelung funktioniert natürlich nur weil man die allgemeingültigen Regeln des Zusammenlebens drastisch verbiegt. Um jetzt der „breiten Masse“ die Möglichkeit zu geben das Nachdenken über Ethik und das Zusammenleben überhaupt bei Seite zu lassen, müssen Ausweichmechanismen zur Verfügung gestellt werden.

Der aktuell immer häufiger um sich greifende Mechanismus und Trend ist die Flexifizierung.

Da wird den Menschen suggeriert, dass ein Verhalten oder eine Gewohnheit die sie im Inneren eigentlich als falsch und verwerflich ansehen, gut und hilfreich ist wenn man es oder sie nur ab und an ausführt. Dem Ganzen wird dann die Vorsilbe Flexi geschenkt und schon kann man aufhören über die eigenen Handlungen nachzudenken und weitermachen wie bisher.

Ein klassisches Beispiel sind die Flexitarier. Da werden zwar weiterhin die Tiere gequält, ausgebeutet und letztendlich mit dem Bolzenschußgerät um ihr Leben gebracht, aber weil man das etwas seltener macht oder mehr dafür bezahlt, ist man ja genauso gut/vernünftig wie die, die das überhaupt nicht mehr tun. Man hebt sich somit selber auf das Podest von dem man ansonsten die wirklichen Tierschützer am liebsten herunter werfen will.

Es ist also nur eine Frage der Zeit bis der erste Flexifist (Danke Armin) unsere Wege kreuzt. Also eigentlich total gegen jede Gewalt und Krieg etc. aber in der Flexiphase dann halt mal dem anders Denkenden die Zähne ausschlagen oder auch mal ein Messer in den Rücken stecken. Ist ja nicht schlimm weil man ja in der Grundhaltung Pazifist ist.

Mal sehen wie lange es dauert, bis wir eine reine Flexi-gesellschaft geworden sind mit

  • – Flexiwaltiger (ab und an mal, natürlich im gesunden Maß, ne kleine Vergewaltigung
  • – Flexisisst (ab und an mal, natürlich im gesunden Maß, Rassist sein)
  • – Flexiiller (ab und an mal, natürlich im gesunden Maß, Killer sein)
  • ……………………………….

Liebe, sonnige und vegane Grüße

Stefan

Copyright ©/℗ freevegan.de  Teneriffa/2017.02.09

Kichererbsen, warum wir sie lieben!

Kichererbsen sind inzwischen aus unserem Speiseplan nicht mehr weg zu denken. Wir decken damit einen Großteil unseres Eisen, Calcium und Eiweiß Bedarfs und wir vertragen sie sehr gut.

Die Kichererbse wird nur in warmen Ländern angebaut, da sie viel Hitze benötigt aber wenig Wasser. Die nussig schmeckenden Kichererbsen bekommt man entweder vorgekocht oder als getrocknete Hülsenfrüchte. Die getrockneten Kichererbsen weichen wir vorher mindestens 12  Stunden in kaltem Wasser mit etwas Backpulver ein und lassen sie quellen, das verringert die Garzeit (dann natürlich mit frischen Wasser) auf 1-2 Stunden

Getrocknete Kichererbsen und Kichererbsen-Konserven halten in der verschlossenen Verpackung bei kühler, luftiger und trockener Lagerung beinahe unbegrenzt. Hier auf der Insel bekommen wir auch sehr günstig Kichererbsen im 450g Glas für meist unter 40 Cent. Das „Kichererbsenwasser“ kann man sehr gut nehmen um eine Art „Eischnee“ herzustellen

Wir verwenden Kichererbsenmehl für Omelette, Kuchen, zum Panieren und für Soßen.

Die Nährwerte der Kichererbsen sind sehr umfangreich:

100 Gramm getrocknete Kichererbsen haben

Kalorien: ca. 360
Einen Fettgehalt von: 6 g
gesättigte Fettsäure: 0,6 g
Ungesättigte Fettsäuren: 2,7 g
Kohlenhydrate: 60 g
Ballaststoff: 17 g
Zucker: 10 g
Eiweiß: 21 g
Natrium: 24 mg
Kalium: 875 mg
Magnesium: 115 mg
Calcium: 105 mg
Eisen: 6,2 mg
Ascorbinsäure: 4 mg
Vitamin B6: 0,5 mg
Vitamin A: 67 IU

In vielen Studien wird der Verzehr von über 100g gekochter Kichererbsen täglich empfohlen, gekocht ergibt das ca. 170g und deckt damit unseren täglichen Bedarf wie folgt ab:

70 Prozent des täglichen Folsäurebedarfs
65 Prozent des täglichen Kupferbedarfs
50 Prozent des täglichen Ballaststoffbedarf
25 Prozent des täglichen Eisenbedarfs
20 Prozent des täglichen Zinkbedarfs
50 Prozent des täglichen Ballaststoffbedarfs

Natürlich machen wir auch viele verschiedene Varianten von Hummus, Falafel und alles was auf diesem Foto noch so zu sehen ist.

 (draufklicken dann wird es größer)

Liebe, sonnige und vegane Grüße

Stefan

Copyright ©/℗ freevegan.de  Teneriffa/2016.04.09

Die Moral und die Scheuklappen.

Die Moral und die Scheuklappen.

Immer wieder frage ich mich warum die lieben Menschen um mich herum trotz vieler ihnen vorliegenden Informationen und manchmal schon penetrant von mir angesprochenen Problematiken und ethischen Gründen weiterhin Tiere für Ihren Gaumen und als billige Nahrungsquelle quälen und ermorden lassen. Warum sie trotz des Wissens um die dadurch verhungernden und verdurstenden Kindern weiterhin diesen Konsum betreiben und scheinbar jedwede Moral vergessen lassen.

Faszinierend ist das wir alle diese Probleme nicht mehr hätten wenn die aktuell allgemeingültige Moral einfach nur gelebt würde. Was mit all diesen Tieren passiert ist ja nichts anderes als Tierquälerei, die in unserem Moralbild bei dem Großteil der Bevölkerung als verwerflich gilt. Tierquäler werden von dem meisten Menschen verachtet, Schlachter, Metzger und Milchbauern nicht. Gelebte Verdrängung!

Also ist ein Weg aus meiner Sicht das intensive Fleisch essen und den übermäßige Verzehr von Milchprodukten intensiver damit zu verbinden was es ist, nämlich Tierquälerei an unschuldigen Wesen die niemandem etwas getan haben.

Anfangs habe ich mal das Prinzip „jeder Schritt zählt“ vertreten. Ich war froh über jede Mahlzeit die Tierleid frei war, so nach dem Motto jetzt ist derjenige auf dem Weg zu einer ethischeren Lebenseinstellung.  Inzwischen bin ich aber davon weg. Um etwas zu verändern in dieser Welt musst Du nicht einzelne kleine Schritte loben sondern Du musst die allgemeine Moral beeinflussen. Wenn jemand eine Fleischmahlzeit weniger isst mag das ja nett sein, aber es hat nichts an seiner Moral geändert. Fleisch essen verknüpft er deshalb noch lange nicht mit Tierquälerei, er tut es ja die restlichen 6 Tage in der Woche weiter. Also muss ich aus meiner Sicht dafür Sorge tragen das er diese Verknüpfung herstellt und das geht nicht mit loben sondern nur mit vor Augen führen. Das kann für beide Seiten scheiss unangenehm sein/werden ist aber aus meiner Sicht der einzige Weg Grundlegendes zu ändern.

Ihr habt es alle in Euch, lasst es einfach mal raus.

Liebe, sonnige und vegane Grüße

Stefan

Copyright ©/℗ freevegan.de  Teneriffa/2014.09.09

Sind Alpro Gegner uninformiert oder irgendwie Heuchler?

Sind die veganen Alpro Gegner (gilt auch für andere Produkte) uninformiert oder irgendwie Heuchler und warum schaden diese ganzen Diskussionen den Tieren?

Das Alpro Problem nehme ich jetzt nur als ein Beispiel von Vielen.

Vorab ein paar Infos Stand Feb. 2015-02-04

Die Alpro GmbH gehört zur belgischen

Alpro Comm. VA

die gehört zu

Whitwave Foods

Die sind seit 2013 „unabhängig“ und börsennotiert

(Wie viele Anteile welcher „Mörderkonzern“ auch immer an Whitewave hat weiß ich nicht, ist mir auch schnuppe)

Im Whitewave Foods Konzern sind viele Firmen gebunden, darunter halt dann auch die Alpro GmbH mit Ihren Produktlinien. Alpro und Provamel.

 

Alpro steht für Sojaprodukte

Provamel steht für Bio Sojaprodukte

Alle Produkte und auch die Verpackungen sind vegan ohne den Hinweis: „Kann Spuren von“ zu enthalten, also wirklich 100% vegan.

So, das sind Fakten und keine Gedankenspielchen.

 

Wer jetzt meint, das ich ein Vertreter von Alpro oder Provamel bin hat sich mal voll in den Finger geschnitten. Ich benutze zwar Alpro Produkte, allerdings fast nur die Sahne. Mir geht es hier lediglich darum, bevor ich meine Meinung äußere, die von mir zur Meinungsbildung herangezogenen Fakten aufzuführen.

 

Zurück zur Überschrift

Sind Alpro Gegner uninformiert oder irgendwie Heuchler?

Die Frage könnte man natürlich nur durch eine große unabhängige Umfrage exakt beantworten. Um dann mal nicht alle als Heuchler zu bezeichnen vermute ich mal:

Ja, viele sind uninformiert, denn:

In vielen Postings werden als Alternative zu Alpro die Produkte von Alnatura gelobt und empfohlen.

Und da bin ich schon direkt bei meiner Vermutung. Ich vermute mal, dass diese Empfehlung von Veganern kommt die sich nicht mit der Produktpalette von Alnatura auseinandergesetzt haben. Alnatura bietet in seinen Geschäften und als Produktlinie bei DM  Milch, Eier, Fisch und Fleisch an, welch eine vegane Pracht!

 

Also bieten Veganer als Alternative zu Alpro und Provamel, welche zu 100% vegan sind, allerdings Teil eines Großkonzernes der auch Milchprodukte vertreibt, Produkte der Firma Alnatura an, die zwar nicht Teil eines Großkonzernes ist, aber stattdessen selber Tierqualprodukte verkauft!

 

Da ich nicht glaube, dass so viele Veganer Heuchler sind gehe ich mal davon aus, das es sich um uninformierte Menschen handeln muß.

 

Natürlich kann ich bei Veganern die sagen, dass sie keine Großkonzerne unterstützen wollen und vor allen Dingen keine die Tierqualprodukte vertreiben, die Intention nachvollziehen, glaube aber nicht an die praktische Durchführung dieses Vorhabens. Desweiteren glaube ich, das durch den Konsum 100% veganer Produkte diese Sparten erweitert werden und Tierqualsparten nicht so stark wachsen würden.

Ich hoffe aber, dass es jedem klar ist, dass selbst bei einem Anteil von 10% Veganern immer noch 90% Karnsisten sind, das heißt, das von 100 Neugeborenen 90 Tierqualprodukte verzehren werden und somit diese Branche weiter und weiter wächst. Es mag zwar der prozentuale Anteil an Tierqualprodukten weniger werden, aber nicht die Anzahl der gequälten und ermordeten Tieren, diese wächst weiter und weiter und weiter.

Meine Empfehlung ist daher sich auf die weitere Verbreitung der veganen Lebensweise zu konzentrieren und nicht auf diese überflüssigen Grabenkämpfe wer denn jetzt der bessere Veganer ist. Jeder, der nur tierleidfreie Produkte verwendet, von welcher Firma auch immer, lebt die vegane Lebensweise vor und ist Teil des richtigen Weges. Das die vegane Lebensweise ein wichtiger Teil des Weges ist um diese Welt noch vor einem Kollaps zu retten sollte eigentlich jedem der alle Argumente und Fakten kennt klar sein und werde ich auch nicht näher erläutern.

Erst wenn mehr als 50% der Weltbevölkerung vegan lebt wird die Anzahl der gequälten Tiere ausschlaggebend geringer werden, nutzt Eure Energien bitte dafür!

 

Liebe, sonnige und vegane Grüße

Stefan

Copyright ©/℗ freevegan.de  Teneriffa/2015.02.24

Veganes Leben und Mathematik

Ich habe in der Schule in Mathematik immer gut aufgepasst und meistens gute Noten gehabt. War aber leider alles umsonst, denn seit ich Veganer bin, erschließen sich mir ganz neue mathematische Regeln:

1. Regel: 90% = 2%

Nach intensiven Recherchen in verschiedenen Foren, Zeitungen, Facebook Gruppen, etc. behaupten 100% der Fleischesser (meistens im Zusammenhang mit Argumentationen gegen die „feindliche“ vegane Lebensweise) nur Biofleisch zu essen.

Da die Menschen ja nicht lügen, sondern nur uns irregeleiteten Veganer mit guten und ehrlichen Argumenten davon überzeugen wollen doch wieder Leichenteile zu essen, ziehe ich von diesen 100% mal noch die 10% nicht ganz so gut Informierter ab die denken, das Massentierhaltung Bio ist. Jetzt bin ich dann bei den 90% der Fleischesser die nur Bio-Fleisch kaufen. Die Frage ist jetzt natürlich was das mit den 2 % zu tun hat.

Laut Statistik der deutschen Fleisch-Verarbeiter konsumieren ca. 2% der „Fleischesser“ Bio-Fleisch. Da natürlich auch die deutschen Fleisch-Verarbeiter nur ehrliche und redliche Massenmörder sind, denen man unbedingt vorbehaltlos vertrauen darf, sind somit beide Prozentsätze richtig.

Also ist es bewiesen: 90% =2%

2. Regel: 1 mal Deutschland ist 4 mal Deutschland

Nach intensivem wälzen aller aktuellen Statistiken leben in Deutschland ca. 250 Einwohner pro km². Deutschland hat 350.000 km² (Ohne Mallorca)

Wenn man dann auch hier mal wieder in verschiedenen Foren, Zeitungen, Facebook Gruppen, etc. recherchiert, kaufen ca.80% beim Biobauern „um die Ecke“ ihr frisches Bio-Gemüse oder Teile todgestreichelter Tiere. Das sind dann 200 Bio-Einkäufer pro km²

Wenn man jetzt mal „um die Ecke“ mit 1 km² festlegt und alle Einwohner um den zentral gelegenen Bio-Freuden-Hof wohnen gibt es bei 80% der deutschen Bevölkerung, also ca.60 Millionen Bio-Käufern, geteilt durch 200 Bio-Käufer pro km² mindestens 300.000 Bio-Bauernhöfe in Deutschland.

Laut Statistik des Deutschen Bauernverbandes macht der Anteil der Öko (Bio) Bauernhöfe in Deutschland ca. 6% aus. Gehen wir mal davon aus, dass die Statistiker des Deutschen Bauernverbandes schon auf Grund der Aufgabe, möglichst viele Subventionen aus den verschiedenen Töpfen der EU zu ziehen, nicht unbedingt die Besten Ihrer Zunft sind und gehen wir daher mal von 10% Biohöfen aus, haben wir dann in Deutschland ca. 3.000.000 Bauernhöfe. Eine Weitere Statistik des Bauernverbandes besagt das die durchschnittliche Größe dieser Edelbetriebe ca. 65 ha. ist. Da man bei einem größeren Betrieb natürlich auch höhere Subventionen bekommt, gehen wir mal lieber von realistischen 47 ha. pro Betrieb aus. Das macht bei ca. 3.000.000 Betrieben ca. 140.000.000 ha. Das Entspricht 1.400.000 km²

Also ist es bewiesen: 1 mal Deutschland ist 4 mal Deutschland und dann lebt natürlich auch jeder Deutsche auf 4 Bio-Bauernhöfen gleichzeitig. Ist damit eigentlich auch der Beweis für multiple Persönlichkeiten geführt?

Das ich mir regelmäßig ungefragt irgendwelchen Quatsch anhören muss von uninformierten „Kritikern“ meiner Lebensweise ist ja schon anstrengend genug (In 4 Jahren veganem Leben habe ich noch nicht ein einziges ernst zu nehmendes Argument für den Fleischverzehr gehört), dass ich jetzt aber auch noch meine mathematischen Kenntnisse über den Haufen werfen muss, ist schon sehr ärgerlich.

Liebe sonnige und vegane Grüße

Stefan

Copyright ©/℗ freevegan.de  Teneriffa/2014.09.14

Leiden und die Weltreligionen

Leiden und die Weltreligionen

Vorab sei gleich bemerkt, dass ich mich für jeden Menschen freue der im Glauben Kraft  und Frieden und Sicherheit findet.

Irgendwer hat mir mal gesagt über Politik und Religion redet man nicht, vor allen Dingen nicht wenn man jemandem etwas verkaufen will. Da hab ich aber mal richtig Glück gehabt, dass ich niemandem etwas unterjubeln möchte und kann dann ja mal was zum Thema Religion sagen, das mir heute so durch den Kopf gegangen ist.

Wenn es tatsächlich einen Gott geben sollte, welcher Religion auch immer er zugeschrieben wird, hat er selber kein Herz und keine Seele. (Früher hab ich immer gesagt er muss ein ganz schönes Arschloch sein sich am Leid der Menschen und Tiere zu erfreuen, aber so etwas sagt man ja nicht)

Das war zunächst mal mein Gedanke.

Aber je länger ich darüber nachdenke und auch viele Seiten im Internet und sogar in der Bibel gelesen habe, desto klarer wird mir, dass all den vorhandenen Göttern auf der Erde von welcher Seite auch immer, Worte, Zitate und Regeln untergejubelt werden um das eigene, maßlose, Leid erzeugende Verhalten zu rechtfertigen.

Ich glaube nicht dass es einen Gott gegeben hat (oder von mir aus auch gibt) der jemals als Ziel hatte Menschen und Tiere leiden und sterben zu lassen durch zum Beispiel die „Erfindung“ der Massentierhaltung, Waffen jedweder Art, und anderer schrecklicher Dinge die im Moment unsere Welt verderben.

Wenn es also tatsächlich einen wie auch immer gearteten Gott gibt oder gegeben hat, dann kann es nur sein Ziel gewesen und noch immer sein, dass alle Lebewesen ein einvernehmliches, möglichst langes, möglichst leidfreies und besseres Leben miteinander verbringen und erfahren sollen.

Wenn sich alle Menschen daran halten würden gäbe es kaum noch Leid auf dieser Welt. Da das Leid aber täglich mehr wird, scheinen die Menschen sich Ihre Götter nach Ihren eigenen, immer verheerenderen Bedürfnissen zu basteln.

Das ist der Grund warum ich keiner Religion angehöre und auch keiner Religion Glauben und Vertrauen schenken kann.

Deshalb habe ich allen Religionen abgeschworen!

und gehe meinen Weg mit dem Versuch möglichst viel Leid um mich herum zu vermeiden/verringern und freue mich über jeden Weggefährten.

Dreht um! Schaltet Herz und Verstand ein!

Wenn Ihr an einen Gott glauben wollt dann sucht nach dem wahren Gott, er kann das hier alles nicht gewollt haben!

 

Liebe, sonnige und vegane Grüße

Stefan

Copyright ©/℗ freevegan.de  Teneriffa/2014.09.09