Mayo ohne Ei und Soja

 

Zutaten:

20g    Sonnenblumenkerne
50 ml    Wasser
200 ml    Rapsöl (Cirka-Angabe)
1 EL    Essig
Saft ¼    Zitrone
1 TL    Senf
1 Prise    Salz
1 Prise    Pfeffer
1 Prise    Zucker

 

 Zubereitung:

Als Erstes die Sonnenblumenkerne ganz fein mahlen. In einen Stabmixer geeigneten Behälter geben und das Wasser dazu tun. Mit dem Mixer gut
verrühren. Jetzt während des Mixens langsam das Öl hinzufügen bis alles die gewünschte Konsistenz hat. Meistens reichen 200ml Öl aus. Jetzt die
restlichen Zutaten hinzugeben nochmal kurz mixen, fertig. Sollte bei Zugabe der restlichen Zutaten die Mayo wieder etwas zu flüssig geworden sein,
einfach noch etwas Öl hinzu geben.

Durch hinzugeben von verschiedenen Kräutern oder z.B. Orangenmarmelade bekommt man sehr interessante und leckere Varianten

 

Liebe, sonnige und vegane Grüße

Jutta & Stefan

Copyright ©/℗ freevegan.de  Teneriffa/2019.12.21

Juttas gefüllte Ofenkartoffel

Die orientalische gefüllte Kartoffel blieb wohl bei mir hängen, denn als ich gestern beim Markt diese riesen Kartoffeln sah, hatte ich sofort das Rezept im Kopf.
Dachte ich.
Zuerst bürstete ich die Kartoffeln schön sauber und kochte sie so ca. 25 min. mit der Schale in Salzwasser, mit etwas Gemüsebrühe und 1/2 Teelöffel Cumin/Kreuzkümmel.
Sie waren innen noch hart, als ich sie auf etwas Öl in einer feuerfesten Form im Ofen fertig garte.
Stefan Schnitt Porree und Paprika, die er anbriet und mit Salz und Arrabiata würzte.
Inzwischen schnitt ich eine Hand voll eingelegter schwarzer Oliven klein.
Bei den abgekühlten Kartoffeln schnitt ich vorsichtig die Schale ein, knapp über der Hälfte, einmal rundum.
Die obere Schale abziehen und das innere der Kartoffeln vorsichtig auslöffeln, so, daß die untere Hälfte der Schale mit einem kleinen Rand stehen bleibt. (Siehe Foto).
Die Kartoffeln mit einem Stampfer fein stampfen mit etwas Sojacuisine, nicht pürieren, das klebt sonst so. Der Püree ist fest, gewürzt habe ich ihn mit orientalischen Gewürzen, Muskatnuß, etwas körnige Brühe und Salz.
Das abgeseihte, vorgewärmte Gemüse und die Oliven unterheben. Jetzt ist der Pü geschmeidig. Ggf. noch mal abschmecken. Wer sehr viel Käse mag, kann auch eine Handvoll untermischen. Ich nahm 2 Eßl. Kräuterfrischkäse.
Ich habe die gut gewürzte Masse vorsichtig in die 3 Kartoffelhälften gefüllt und noch Pü für eine Metallform über gehabt.
In der gefetteten Auflaufform streute ich Käse, ein paar Tropfen Sojacuisine und eine Prise Arrabiatta auf die Kartoffeln

.
Das Ganze jetzt bei 200 Grad ca 25 min. kroß überbacken.
Dazu gab es Tempeh im Marmitebad und einen frischen Salat aus dem Garten mit Granatapfeldressing.

Nachtrag:
Als ich später die Seite mit dem Rezept suchte und fand, stellte ich fest – es war vollkommen anders. Ich habe das Gericht neu erfunden.

VIEL Spaß – eins der beiden Rezepte wird euch sicher schmecken.

Hier der Link zum Original:

Gefüllte Ofenkartoffel KUMPIR aus dem Orient vegan

 

Hier noch ein Paar Fotos:

Liebe, sonnige, vegane Grüße

Stefan

Copyright ©/℗ freevegan.de  Teneriffa/2018.03.28

 

 

Kokos Räuchercreme

 

Zutaten:

100g    Räuchertofu
70 ml     Kokosmilch
50 ml      Wasser
50g     neutrales Kokosfett
2 Stk.     Reiswaffeln (gesalzen)
1 EL.     Tomatenmark
1 Teel.     Edelhefe
2 Teel.     Salz
4 Prisen     Pfeffer
2 Prisen     Muskatnuss
1 Teel.     Paprikapulver

 

 Zubereitung:

Die Reiswaffeln in einen Mixer bröseln und klein mixen.
Tofu klein schneiden und mit etwas Öl anbraten
Jetzt alle Zutaten in den Mixer geben und ordentlich mixen.
Die Kokos Räuchercreme in ein passendes Gefäß geben und auskühlen lassen.

 

Liebe, sonnige und vegane Grüße

Jutta & Stefan

Copyright ©/℗ freevegan.de  Teneriffa/2015.08.06

Glück ist Liebe

Liebe, sonnige, vegane Grüße

Stefan

Copyright ©/℗ freevegan.de  Teneriffa/2019.12.01

Tofu is(s)t, was man daraus macht

Tofu is(s)t, was man daraus macht

Immer wieder muss ich hören und lesen:

“Bäh, Tofu schmeckt doch nach nichts”

Und diese Worte höre ich sowohl von Karnisten als auch von Veganern!

Lieber Karnist, schon mal in ein rohes Stück Putenbrust gebissen? Und, lecker? Wie schmecken denn so Leber, Niere und andere Leichenteile wenn man sie frisch aus dem Tier gerissen hat?

Lieber „Neuveganer“, alten Hasen kennen ja meistens schon die nahezu unergründlichen Geheimnisse des schmackhaften Tofus, magst Du auch keine Kartoffeln weil die hart sind und die Schale so dreckig ist?

Also, liebe Antitofuisten ich werde jetzt entgegen aller Regeln des veganen Tofuzirkels einige der streng gehüteten Geheimnisse des Tofu-Verzehrs preisgeben:

Man kann Tofu:

–          einlegen
–          anbraten
–          kochen
–          backen
–          frittieren
–          panieren
–          räuchern

 

und jetzt das Mega Geheimnis, kostet mich bestimmt meinen Kopf, aber ich kann es nicht länger für mich behalten:

Man kann Tofu würzen!

Wahnsinn, einfach Gewürze benutzen!

Da gibt es:

Anis, Basilikum, Cardamon, Chili, Cumin, Curcuma, Curry, Oregano, Estragon, Fenchel, Garam Masala, Ingwer, Knoblauch, Koriander, Lavendel, Limette, Muskat, Majoran, Minze, Nelke, Orange, Paprika, Pfeffer, Petersilie, Safran, Salbei, Salz, Sambal, Schnittlauch, Sellerie, Senf, Tamarinde, Thymian, Vanille, Wasabi, Zimt, Zitrone, Zucker und Zwiebel,

oder Fertiges wie: Sojasoße, Marmite, Gemüsebrühe, etc.

Mehr hab ich leider nicht zu Hause, aber ich habe mir sagen lassen das es da noch gaanz gaanz viel Weiteres gibt.

Zum Schluß verrate ich Euch jetzt noch etwas ganz Außergewöhnliches:

Man kann alles miteinander kombinieren,

also zum Beispiel

Tofu in Gewürze einlegen oder mit Gewürzen einkochen oder mit Gewürzen anbraten oder anbraten und dann würzen oder anbraten und dann einlegen oder anbraten und dann ins Brot backen oder …..

Hier mal ein Foto von ein paar unserer Tofu „Anwendungen“

Also einfach mal ran an das unbekannte Stück Schwabbelmasse und was Leckeres draus gezaubert.

 (draufklicken dann wird es größer)

 

Liebe, sonnige, vegane Grüße

Stefan

Copyright ©/℗ freevegan.de  Teneriffa/2015.02.28

Nougat Schoko Schnecken

 

Zutaten:

250 g helles Dinkelmehl
1   Eßl. Rapsöl
2   Eßl. Rohrzucker
1/2 Teel.   gemahlene Vanille
1 Teel.   abgeriebene Zitronenschale, (hatte nur getrocknet)
¾ Teel.   Salz
1/4  Würfel Hefe
150 ml   lauwarme Sojamilch
2   Eßl. Rapsöl
1   Eßl. Rohrzucker
1   Prise Zimt
1   MSP Lebkuchengewürz
4   Eßl. Nougat
2   Eßl. Schoko Kügelchen

 

 Zubereitung:

Das Mehl mit dem Rohrzucker, Vanille, Zimt, Salz und Zitronenschale vermischen, in die Mitte eine Mulde drücken, hierein die Hefe und etwas warme Sojamilch dazu und etwas verrühren zu einem Vorteig. Den Vorteig 10 Minuten gehen lassen. Das Rapsöl und einen Schuß Wasser zusammen mit der restlichen Sojamilch zu dem Vorteig geben. Alles einige Minuten zu einem weichen und geschmeidigen Teig verarbeiten. Abgedeckt 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. (ich habe alles im Brotbackautomat auf der Einstellung „teig2 gehen lassen.
Den Teig aus der Schüssel nehmen und mit der Hand kräftig durchkneten. Auf einer bemehlten Silikonplatte zu einem Rechteck ausrollen, ca. 1-2 mm dick. Den Teig mit etwas Rapsöl vorsichtig gleichmäßig bestreichen. Zimt, Nougat und Schoko Kügelchen gleichmäßig auf dem Teig verteilen.
Den Teig nun von der kurzen Seite her aufrollen – das geht auf der bemehlten Silikonmatte besonders gut und die Rolle in 2 cm dicke Scheiben schneiden. Diese in einigem Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und die Mitte etwas öffnen, wie eine Blüte.
Jetzt nochmals an einem warmen Ort für 20-30 Minuten gehen lassen.
Insgesamt brauchen die Nougat Schoko Schnecken ca. 20 Minuten, aber das hängt vom Ofen ab, einfach zwischendrin mal überprüfen.
Wenn sie goldbraun sind und wunderbar duften, aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen und noch lauwarm genießen, mmmhhhh!

 

Liebe, sonnige und vegane Grüße

Jutta & Stefan

Copyright ©/℗ freevegan.de  Teneriffa/2015.04.12