Himmel oder Hölle

Bei diesen ganzen „religiösen“ Feiertagen kommt mir immer wieder dieselbe Frage hoch:

Können auf der Basis Ihrer Religion Karnisten überhaupt vom Erreichen des Himmels träumen?

Ich selber habe mit Religion nix am Hut, ist einfach ein irrelevantes Thema für mich persönlich. Aber natürlich habe ich früher öfter, aber auch jetzt noch immer wieder, mit verschiedenen Religionen direkt und indirekt zu tun. In jungen Jahren wurde ich, wie fast alle Kinder zwangsweise der christlichen Lehre zugeführt. Später dann habe ich mich für verschiedene andere Formen von Religionen interessiert. Die mir inhaltlich bekannten Lehren haben alle eines gemeinsam:

Was passiert dann!

Also was passiert mit mir, meiner Seele oder was auch immer „übrig bleibt“ nach meinem Tode.

Alle Religionen mit denen ich mich beschäftigt habe kommen zu dem Schluß, dass, auf welche Art auch immer, man im „Folgeleben“ für die Taten des aktuellen Lebens gerade stehen muss.

Bei den Christen ist das dann mal: kommst Du in den „Himmel“ oder in die „Hölle“

Und jetzt zu meiner Frage:

Kann denn jemand, der andere dafür beauftragt von seinem „Gott“ geschaffene, fühlende, Lebewesen zu quälen, Ihnen unendliches Leid zuzufügen, Babys den Müttern wegzunehmen, Babys zu schlachten um dem Leben zu huldigen, nichts anderes ist doch das Osterfest, die Huldigung der Auferstehung, tatsächlich erwarten irgendwo anders zu landen als in der „Hölle“?

Die Art der Feier des Osterfestes erscheint mir mehr als paradox und sicherlich nicht von einem Gott der Liebe, Nächstenliebe, Glück und Freude propagiert so gewollt. Babys schlachten und essen um dem Leben zu huldigen?

Sicherlich ist es auch nicht von „ihm“ gewollt dieses das ganze Jahr über zu machen und das alleine in Deutschland jeden Tag 2.000.000 Tiere geschlachtet werden und weltweit pro Jahr über

60 MILLIARDEN!

Glaubt wirklich irgendein Christ, dass das sein Gott will?

Glaubt wirklich irgendein Karnist, dass er, wenn es Himmel und Hölle geben sollte, eine Fahrkarte ins Licht bekommt?

Es gibt so ein schönes Sprichwort: „Wer anderen eine Grube gräbt…“ Die Grube der Tiere ist die Hölle auf Erden

Ich war auch fast 50 Jahre lang Karnist und kann das Leid das ich dadurch erzeugt habe sicherlich nicht wieder gut machen, aber ich versuche mein Bestes aktuell kein Leid zu erzeugen und versuche möglichst viele Menschen zu überzeugen und zu unterstützen auch diesen Weg zu finden. Ich glaube nicht an ein Leben nach dem Tod. Aber was wir auf jeden Fall unabhängig von jeder Religion hinterlassen werden sind unsere Taten und die Erinnerungen daran.

Go vegan

 

Liebe, sonnige und vegane Grüße

Stefan

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