”Ethik”, brauch ich nicht”

Ich finde eigentlich die Menschen am unverständlichsten, die die Gesamtproblematik der Tierqualindustrie intellektuell erfassen und dann anfangen „Nebenkriegsschauplätze“ aufzubauen um vom eigentlichen Thema abzulenken.

Oft erfolgt das unter geschickt eingepackter Verwendung von anscheinend vergleichbaren Themen um für die ganz so „schlauen“ Mitkämpfer Punkte zu liefern auf die sich diese dann stürzen können. (Religionsvergleich, Nazivergleich, Rassismusvergleich etc.)

Die meisten der Probleme der Massentierhaltung werden von den „Erzeugern“ überhaupt nicht geleugnet, weil das bei Tatsachen auch schwer möglich ist.

Dafür schickt man dann die „Unwissenden“ ins Feld unterstützt von geschickt manipulierenden Wissenden, die sich sogar meist von alleine finden, auf Grund eines oft vorhandenen straken Mitteilungsbedürfnisses.

Es ist aber inzwischen hinlänglich bewiesen, dass man sich sowohl vegan, als auch als Mischköstler gesund und komplett ernähren kann. Es bleibt am Ende also einfach die Frage der Ethik.

Ist es mir scheiss egal, dass leidensfähige Wesen für meine Ernährung gequält werden, dass Millionen Menschen für meine Ernährung verhungern und verdursten müssen, das die Umwelt massiv belastet wird, etc. oder ist es mir eben nicht egal.

Jeder hat die Wahl und meine Wahl ist es nur mit Menschen ernsthaft zu diskutieren die das auch wollen und dazu gehören valide Argumente.

Also mal raus mit zumindest einem Argument pro Fleischverzehr!

 

Liebe, sonnige und vegane Grüße

Stefan

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