Herzhaft genießen Gerichte zur Hauptmahlzeit

Bedingt durch Allergien gegen Weizen, Tomaten, Karotten, Laktose, Histamin … und unsere vegane Lebensweise, bereiten wir unsere Mahlzeiten zum größten Teil komplett selber zu. Viele unserer Freunde haben dann ab und an nach Rezepten gefragt, um bei unseren Besuchen etwas zu kochen, was alle vertragen können. Das hat uns zunächst zu einer Homepage ermuntert und vor einiger Zeit hatten wir dann beschlossen, zunächst erst einmal ein kleines E-book zu erstellen, das nicht nur Fotos von leckeren Mahlzeiten enthält, sondern natürlich auch die Rezepte.

Rauf aufs Brot von herzhaft bis süß

Da viele Leser sehr begeistert waren, haben wir jetzt die Zeit genutzt und unser zweites E-book zusammengestellt.

„Herzhaft genießen, Gerichte zur Hauptmahlzeit“

Natürlich sind die Gerichte, Soßen und Salate, die wir hier vorstellen, wieder alle laktosefrei, vegetarisch bzw. vegan bei Verwendung der von uns beschriebenen Zutaten. Meistens können Sie verschiedene Zutaten durch ähnliche Produkte ersetzen, achten Sie dabei aber auf Unverträglichkeiten und andere Dinge, die Ihnen in Ihrer Ernährung wichtig und manchmal auch notwendig sind.

Alle Gerichte, Soßen und Salate sind von uns selber erstellt und die Rezepte selber geschrieben worden. Wie beim ersten E-book, gibt es am Ende des Buches noch einen kleinen Überblick einiger Zutaten, die wir verwendet haben incl. Fotos. Mit den Erlösen von diesem e-book haben wir bisher unserem Patenkind in Afrika Eddy die Schule und Kleidung (privat ohne irgendeine Organisation) bezahlt und ein veganes Projekt auf Teneriffa unterstützt. Inzwischen hat Eddy wieder einen lieben Papa, sodass wir im Augenblick alle Einnahmen zu 100% in das vegane Projekt stecken.

Wir wünschen Allen Lesern viel Spaß durchstöbern und vor allen Dingen viel Spaß beim Nachkochen.

Hier ist das Inhaltsverzeichnis:

Allgemeines und Tipps:

Getrocknete Hülsenfrüchte
Ei- Alternativen
Tofu richtig zubereitet

 

Rezepte:

Juttas dunkle Soße
Mehlschwitze
Hefeschmelz
Mayonnaise
Sonnenbrot
Soße à la Bolognese
Zucchini-Maisspaghetti an Linsen-Bolognese
Ohne Hering Salat
Orientalischer Kartoffelsalat
Rote Schnecken
Afrikanischer Erdnusstopf
Kürbis-Tarte
Gefüllte Zucchini-Schiffe
Butternut-Burger
Dinkel-Hirse-Bratlinge
Glasierter Linsenbraten
Schlemmer „Fisch“ Tofu mit Knusperkruste
Hokaido-Quiche
Quiche Caldera
Lauch-Quiche
Gulasch
Roulade
Cordon Bleu
Allerlei im Reis
Erbsensuppe mit gelben Erbsen
Spareribs
Kartoffel-Gemüse-Auflauf überbacken
Schwarze-Bohnen-Gemüse-Pizza

Zutatenliste mit Fotos:

 

Das Buch gibt es hier jetzt dauerhaft zum kostenlosen Download!
Mit dem Verkauf haben wir bisher vegane Projekte auf Teneriffa
unterstützt und würden uns natürlich freuen wenn wir das auch
weiterhin machen könnten.
Wer möchte kann also gerne etwas Spenden per paypal an:

contact@freevegan.de

 

Hier gibt es einen Auszug:

Herzhaft genießen, Gerichte zur Hauptmahlzeit

 

und hier das komplette Buch

Herzhaft genießen, Gerichte zur Hauptmahlzeit

Liebe, sonnige und vegane Grüße

Stefan

Copyright ©/℗ freevegan.de  Teneriffa/2018.02.04

Unsere E-books

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Liebe, sonnige und vegane Grüße

Stefan

Copyright ©/℗ freevegan.de  Teneriffa/2017.02.15

Bücher

 

 

Liebe, sonnige und vegane Grüße

Stefan

Copyright ©/℗ freevegan.de  Teneriffa/2017.02.15

E books

 

 

Liebe, sonnige und vegane Grüße

Stefan

Copyright ©/℗ freevegan.de  Teneriffa/2017.02.15

Vegan leben wo der Pfeffer wächst

2012 sind wir aus gesundheitlichen Gründen mit Mann und Maus nach Teneriffa gezogen. Natürlich hatten wir uns große Gedanken gemacht wie wir denn als Veganer auf der Insel zurechtkommen würden, denn das Angebot an speziellen veganen Produkten war doch sehr spärlich. Sicherheitshalber haben wir bestimmt 150kg an verschiedenen Produkten wie Bigsteaks, Sojagranulat etc. mitgenommen und einen ganzen Rucksack voll mit Räuchertofu von Dennree, der damals und immer noch einzig wahre Räuchertofu.

Natürlich haben wir inzwischen ähnliche Produkte gefunden aber sie schmecken meist nicht so gut und kosten in der Regel das Doppelte. Einer der Gründe warum uns Freunde immer wieder ein paar Lebensmittel aus Deutschland mitbringen.

Aber wir haben auch tolle neue Produkte hier gefunden die wir in Deutschland entweder nicht kaufen konnten oder aber auch noch nicht probiert hatten,

So haben wir jetzt unseren Fable für Tempeh entdeckt und es gibt eine Frischkäsesorte die einfach nur genial ist.

Abgesehen von diesen „speziellen“ veganen Produkten ist es hier auf Teneriffa wirklich sehr einfach Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte etc. zu bekomme und im eigenen Garten wächst fast alles und das dann meist das ganze Jahr über.

Jutta ist eine begnadete Gärtnerin und so versorgt sie uns das ganze Jahr über immer wieder mit allen tollen Kräutern, Paprika, Lauch, Kartoffeln, Süßkartoffeln, Brokkoli, Frühlingszwiebeln, Salat, Tomaten, Zucchini, Bohnen, Papaya, Tee und Vielem mehr.

Hier gibt es ein paar Bilder vom Garten:

Gerade in der Anfangszeit haben wir sehr viel mit den einheimischen Produkten experimentiert und auch das „was tun wir auf das frische Brot (das wir jeden 2. Tag backen). Das war dann auch der Anlaß für unsere Koch e-books. Als erstes haben wir uns um Aufstriche gekümmert mit dem Buch:

„Rauf auf’s Brot von herzhaft bis süß“

Als nächstes kamen dann das Hauptgerichte Buch:

„Herzhaft genießen Gerichte zur Hauptmahlzeit“

und 2 „Ableger“ davon:

„Sojafrei Laktosefrei Lecker“

und

„Ersatzlos Vegan“

Mit allen Einnahmen aus diesen Büchern haben wir anfangs unserem Patenkind in Gabun die Schule finanziert und seitdem das nicht mehr nötig ist (Er hat jetzt einen „neuen“ Papa der gut verdient) unterstützen wir ein veganes Projekt auf Teneriffa.

Seit ca. 2 Jahren hat der „vegane Boom“ auch Tenriffa erfasst und es gibt immer mehr rein vegane und viel vegan freundliche Restaurants. Eine aktuelle Liste gibt es hier:

Liste

Aber eigentlich kann man fast überall Papas Arrugadas mit Mojo Soße bestellen, das ist in der Regel vegan und super lecker.

Liebe, sonnige und vegane Grüße

Stefan

Copyright ©/℗ freevegan.de  Teneriffa/2017.02.15

Unvegane Hirnwindungen

Heute musste ich mir zum 2. Mal in meiner Zeit als Veganer ein sehr spezielles Argument anhören warum man weiter Tierqualprodukte isst und leidensfähige Lebewesen für den Genuß auf der Zunge leiden müssen, bei dem ich mich wirklich fragen musste: „Wes Geistes Kind ist mein Gegenüber“.

Ich nenne natürlich keine Namen aber auch dieses Mal war es, wie beim ersten Mal auch, jemand den ich als intelligent und gebildet eingeschätzt habe. Sehr spannend finde ich, dass dieser Mensch tatsächlich aktiv in der Friedensbewegung ist und bei FB und auch sonst überall solche Parolen wie: “Frieden für die Welt“, „Liebe statt Gewalt“ und wie sie nicht alle heißen, von sich gibt und fleißig Bilder und Berichte teilt wo es um Liebe, Verständnis, Freude, Leben und was weiß ich nicht alles geht.

Ich stelle mir gerade vor wie er sich beim Posten dieser Freiheit und Liebesbekundungen nebenbei sein Salamibrot rein pfeift und dabei nen Café latte trinkt. Dem einen oder anderen wird dieser Widerspruch vielleicht auffallen, aber was solls, ne gesunde Schizophrenie hat ja noch niemandem geschadet.

So, jetzt mal zum Argument: „Ich esse weiter Fleisch weil….“ Ach Moment, vielleicht ist es besser gerade noch kurz die Gesamtsituation, sprich das Umfeld für den Auswurf dieser hochgradigen gequirlten…  zu beschreiben.

Wir saßen gemeinsam am Strand als ein Lufthauch verbrannten Fleisches an unserer Nase vorbeiflog und ich nur meint:“ Ich vertrage inzwischen den Geruch von verbrannten Leichenteilen nicht mehr. Neulich hat mir jemand auch mal Kuhmilch in den Kaffee gemischt, da ist mir richtig schlecht geworden.“ Mal davon abgesehen, dass Derjenige den verkokelten Geruch toll fand, kam dann diese Ausgeburt von Hirnschmalz:

“Ich esse weiter Fleisch weil mein Körper immer in der Lage sein soll alles essen/verarbeiten zu können.“

Alles!!!!!

 Auf meine Fragen nach dem regelmäßigen Konsum von Kokain, Heroin und anderen Stoffen die er seinem Körper ja dann auch immer regelmäßig zuführen müsse, damit der dann nicht aus der Übung kommt, kam dann irgendwie außer „mimimi“ keine richtige Antwort. Ich wollte ihm auch noch einen leckeren Salat aus Knollenblätterpilzen organisieren, was er aber abgelehnt hat, stattdessen durfte ich mir dann anhören wie extrem ich sei! Jau, voll extrem! Weil für mein Essen keine Tiere gequält und geschlachtet werden, ach lassen wir das.

Es ist schon immer wieder faszinierend welche krude Wege die Gedankengänge von anscheinend intelligenten und empathischen Menschen gehen, wenn es darum geht ihren Konsum von Tierleidprodukten vor sich selbst und vor anderen zu verteidigen.

Achtung Spoiler:

Es gibt einfach kein einziges relevantes Argument pro Fleischverzehr!

Go vegan

Liebe, sonnige und vegane Grüße

Stefan

Copyright ©/℗ freevegan.de  Teneriffa/2017.02.13

”Ethik”, brauch ich nicht”

Ich finde eigentlich die Menschen am unverständlichsten, die die Gesamtproblematik der Tierqualindustrie intellektuell erfassen und dann anfangen „Nebenkriegsschauplätze“ aufzubauen um vom eigentlichen Thema abzulenken.

Oft erfolgt das unter geschickt eingepackter Verwendung von anscheinend vergleichbaren Themen um für die ganz so „schlauen“ Mitkämpfer Punkte zu liefern auf die sich diese dann stürzen können. (Religionsvergleich, Nazivergleich, Rassismusvergleich etc.)

Die meisten der Probleme der Massentierhaltung werden von den „Erzeugern“ überhaupt nicht geleugnet, weil das bei Tatsachen auch schwer möglich ist.

Dafür schickt man dann die „Unwissenden“ ins Feld unterstützt von geschickt manipulierenden Wissenden, die sich sogar meist von alleine finden, auf Grund eines oft vorhandenen straken Mitteilungsbedürfnisses.

Es ist aber inzwischen hinlänglich bewiesen, dass man sich sowohl vegan, als auch als Mischköstler gesund und komplett ernähren kann. Es bleibt am Ende also einfach die Frage der Ethik.

Ist es mir scheiss egal, dass leidensfähige Wesen für meine Ernährung gequält werden, dass Millionen Menschen für meine Ernährung verhungern und verdursten müssen, das die Umwelt massiv belastet wird, etc. oder ist es mir eben nicht egal.

Jeder hat die Wahl und meine Wahl ist es nur mit Menschen ernsthaft zu diskutieren die das auch wollen und dazu gehören valide Argumente.

Also mal raus mit zumindest einem Argument pro Fleischverzehr!

 

Liebe, sonnige und vegane Grüße

Stefan

Copyright ©/℗ freevegan.de  Teneriffa/2017.02.12

Der Fluch der Veganer

Gestern Abend lag mein Hund neben mir und hat wild geträumt. Er zuckte mit den Beinen und fiepte sogar.

Sicherlich war er wieder „unterwegs“ im Wald oder auf den Dünen und ist wie ein wilder gesprintet (das liebt er) und voller Freude ins Wasser gesprungen.

Im ersten Augenblick habe ich mich riesig amüsiert, doch dann wurde ich sehr traurig.

Wahrscheinlich war es der „Fluch der Veganer“, der meine Traurigkeit aktiviert hat. Wenn man, wie die meisten Veganer, so gut informiert ist über die Haltung und den Umgang mit Tieren in der Leichenteil- und Tiersekrete-Industrie knüpft man halt schnell Verbindungen.

Ich sehe im Geschäft keine Salami, ich sehe ein Tier das mit Medikamenten vollgestopft ein trostloses „Leben“ fristend mit traurigem und verzweifeltem Gesichtsausdruck der mir sagt: „Was habe ich getan das man mir das antut“

Bei der Milch sehe ich ein kleines Kälbchen das von der Mutter weggerissen wird, die Beiden sich nach wenigen Augenblicken, meistens laut schreiend, „verabschieden“, die Mutter sofort wieder ausgelaugt wird und das Baby nach wenigen Wochen getötet und zu „zartem Kalbsfleisch“ verarbeitet wird.

Wir sehen halt nicht die „Produkte“, wir sehen die „Produktion“. Es ist schwer das auszuhalten und wenn wir das jemandem erklären wollen werden wir meistens beschimpft, aber das Ziel ist es wert.

Und genauso dieser „Fluch der Veganer“ hat mich gestern Abend erwischt.

Mir wurde bewusst, dass auch die in Gefangenschaft befindlichen Tiere träumen.

  • Wovon träumen sie?
  • Von einem schnellen „artgerechten“ Tod?
  • Davon als Kleingehäckseltes im Enddarm einer anderen Spezies zu landen?

oder

  • Träumen sie von der Freiheit?
  • Träumen sie von der Mutter?
  • Träumen sie von Platz?
  • Träumen sie von Familie?

Oder sind sie schon von Geburt an so verzweifelt das sie keine Zeit und Kraft zum Träumen haben? Werden ihnen evtl. sogar Medikamente ins Futter gemischt um sie traumlos zu halten? (Wundern würd es mich nicht)

Werdet vegan!

Helft den Tieren etwas Schönes zu haben von dem sie träumen können.

 

Liebe, sonnige und vegane Grüße

Stefan

Copyright ©/℗ freevegan.de  Teneriffa/2017.02.12

Himmel oder Hölle

Bei diesen ganzen „religiösen“ Feiertagen kommt mir immer wieder dieselbe Frage hoch:

Können auf der Basis Ihrer Religion Karnisten überhaupt vom Erreichen des Himmels träumen?

Ich selber habe mit Religion nix am Hut, ist einfach ein irrelevantes Thema für mich persönlich. Aber natürlich habe ich früher öfter, aber auch jetzt noch immer wieder, mit verschiedenen Religionen direkt und indirekt zu tun. In jungen Jahren wurde ich, wie fast alle Kinder zwangsweise der christlichen Lehre zugeführt. Später dann habe ich mich für verschiedene andere Formen von Religionen interessiert. Die mir inhaltlich bekannten Lehren haben alle eines gemeinsam:

Was passiert dann!

Also was passiert mit mir, meiner Seele oder was auch immer „übrig bleibt“ nach meinem Tode.

Alle Religionen mit denen ich mich beschäftigt habe kommen zu dem Schluß, dass, auf welche Art auch immer, man im „Folgeleben“ für die Taten des aktuellen Lebens gerade stehen muss.

Bei den Christen ist das dann mal: kommst Du in den „Himmel“ oder in die „Hölle“

Und jetzt zu meiner Frage:

Kann denn jemand, der andere dafür beauftragt von seinem „Gott“ geschaffene, fühlende, Lebewesen zu quälen, Ihnen unendliches Leid zuzufügen, Babys den Müttern wegzunehmen, Babys zu schlachten um dem Leben zu huldigen, nichts anderes ist doch das Osterfest, die Huldigung der Auferstehung, tatsächlich erwarten irgendwo anders zu landen als in der „Hölle“?

Die Art der Feier des Osterfestes erscheint mir mehr als paradox und sicherlich nicht von einem Gott der Liebe, Nächstenliebe, Glück und Freude propagiert so gewollt. Babys schlachten und essen um dem Leben zu huldigen?

Sicherlich ist es auch nicht von „ihm“ gewollt dieses das ganze Jahr über zu machen und das alleine in Deutschland jeden Tag 2.000.000 Tiere geschlachtet werden und weltweit pro Jahr über

60 MILLIARDEN!

Glaubt wirklich irgendein Christ, dass das sein Gott will?

Glaubt wirklich irgendein Karnist, dass er, wenn es Himmel und Hölle geben sollte, eine Fahrkarte ins Licht bekommt?

Es gibt so ein schönes Sprichwort: „Wer anderen eine Grube gräbt…“ Die Grube der Tiere ist die Hölle auf Erden

Ich war auch fast 50 Jahre lang Karnist und kann das Leid das ich dadurch erzeugt habe sicherlich nicht wieder gut machen, aber ich versuche mein Bestes aktuell kein Leid zu erzeugen und versuche möglichst viele Menschen zu überzeugen und zu unterstützen auch diesen Weg zu finden. Ich glaube nicht an ein Leben nach dem Tod. Aber was wir auf jeden Fall unabhängig von jeder Religion hinterlassen werden sind unsere Taten und die Erinnerungen daran.

Go vegan

 

Liebe, sonnige und vegane Grüße

Stefan

Copyright ©/℗ freevegan.de  Teneriffa/2017.02.12

Die Flexifizierung der Gesellschaft

Jede Gesellschaft unterliegt einem permanenten Wandel. In der Regel sollten die Veränderungen dazu führen, dass es den Menschen auf die eine oder andere Weise besser geht.

In den letzten 50 Jahren gehen die Veränderungen aber immer Stärker auf Kosten anderer Lebewesen. Einem Teil der Menschheit geht es gut und besser, sie leben länger, haben eine gute Versorgung der Infrastruktur und können sich viele Sachen leisten von denen Ihnen suggeriert wird, dass sie sie brauchen. Das Ganze funktioniert aber nur weil ein Großteil der Menschheit und fast das ganze Tierreich massiv ausgebeutet werden.

Um die Welt in ihrer Form für alle schön und lebenswert zu gestalten müsste sich dafür Vieles ändern. Leider wird von den Mächtigen auf dieser Welt das überhaupt nicht gewünscht um Macht und Vermögen weiter in wenigen Händen bündeln zu können. Diese Bündelung funktioniert natürlich nur weil man die allgemeingültigen Regeln des Zusammenlebens drastisch verbiegt. Um jetzt der „breiten Masse“ die Möglichkeit zu geben das Nachdenken über Ethik und das Zusammenleben überhaupt bei Seite zu lassen, müssen Ausweichmechanismen zur Verfügung gestellt werden.

Der aktuell immer häufiger um sich greifende Mechanismus und Trend ist die Flexifizierung.

Da wird den Menschen suggeriert, dass ein Verhalten oder eine Gewohnheit die sie im Inneren eigentlich als falsch und verwerflich ansehen, gut und hilfreich ist wenn man es oder sie nur ab und an ausführt. Dem Ganzen wird dann die Vorsilbe Flexi geschenkt und schon kann man aufhören über die eigenen Handlungen nachzudenken und weitermachen wie bisher.

Ein klassisches Beispiel sind die Flexitarier. Da werden zwar weiterhin die Tiere gequält, ausgebeutet und letztendlich mit dem Bolzenschußgerät um ihr Leben gebracht, aber weil man das etwas seltener macht oder mehr dafür bezahlt, ist man ja genauso gut/vernünftig wie die, die das überhaupt nicht mehr tun. Man hebt sich somit selber auf das Podest von dem man ansonsten die wirklichen Tierschützer am liebsten herunter werfen will.

Es ist also nur eine Frage der Zeit bis der erste Flexifist (Danke Armin) unsere Wege kreuzt. Also eigentlich total gegen jede Gewalt und Krieg etc. aber in der Flexiphase dann halt mal dem anders Denkenden die Zähne ausschlagen oder auch mal ein Messer in den Rücken stecken. Ist ja nicht schlimm weil man ja in der Grundhaltung Pazifist ist.

Mal sehen wie lange es dauert, bis wir eine reine Flexi-gesellschaft geworden sind mit

  • – Flexiwaltiger (ab und an mal, natürlich im gesunden Maß, ne kleine Vergewaltigung
  • – Flexisisst (ab und an mal, natürlich im gesunden Maß, Rassist sein)
  • – Flexiiller (ab und an mal, natürlich im gesunden Maß, Killer sein)
  • ……………………………….

Liebe, sonnige und vegane Grüße

Stefan

Copyright ©/℗ freevegan.de  Teneriffa/2017.02.09